Hausbau Tagebuch

Hausbau-Tagebuch: Über Innentüren und skandinavische Wohnideen

Seitdem Anfang März endlich unser lang ersehntes Fertighaus geliefert wurde, hat sich viel getan. Der Bautrupp arbeitet fleißig an der Außenfassade und am Innenausbau. Bis zur Übergabe dauert es zwar noch ein paar Wochen, aber dann stehen auch schon unsere Handwerker in den Startlöchern. Da wir bei SchwörerHaus nicht alle Innenbau-Leistungen in Anspruch nehmen und einige Aufträge regional vergeben haben, konnten wir u.a. die Fußbödenbeläge und Innentüren nicht im Zuge der Hausbemusterung auswählen. Stattdessen haben wir uns durch diverse Onlineshops wie z.B. casando geklickt und waren in ortsansässigen Geschäften gucken. Dabei haben wir uns in den letzten Monaten so viel Wissen in Sachen Hausbau angeeignet, dass wir teilweise schon echte Experte sind.

Genaue Vorstellungen bei den Innentüren

Geplant war das keineswegs. Denn eigentlich wollten wir schlüsselfertig bauen. Bei der Haus-Bemusterung war es dann allerdings so, dass wir weder Fliesen noch Parkettböden zu einem angemessenen Preis gefunden haben, die uns gefallen haben. Auch das Thema Innentüren war unheimlich schwierig, so dass wir auf Plan B ausweichen mussten.

Im Klartext bedeutet das, dass wir nun Fliesen, Parkett sowie die Innentüren selbst besorgen und einbauen lassen müssen. Denn eine Innentür mit Zarge, wie wir sie uns vorstellen, bietet SchwörerHaus nicht an. Bereits vor der Hausbemusterung stand für uns fest, dass wir gerne Innentüren mit Kassettenoptik sowie Zargen mit einer profilierten Bekleidung haben möchten. Passend zu unserem Schwedenhaus sollen die Zimmertüren also eher klassisch als modern sein. Hinzu kommt, dass wir für das Wohnzimmer eine zweiflügelige Glastür bzw. eine Innentür mit Lichtausschnitt und Sprossen vorgesehen haben und für die Küche eine Schiebetür benötigen. Ihr seht: Unsere Innentür-Auswahl entspricht also keineswegs dem Standard.

Welche Türmaße gibt es und wie groß sind Standardmaßtüren?

Bei unseren Recherchen nach hübschen Zimmertüren mit Zarge sind wir im Internet auf den Onlineshop casando gestoßen. Hier dreht sich alles um die Themen Bauen, Renovieren, Einrichten und Dekorieren. Passenderweise gibt es im Shop eine große Auswahl an Wohnungseingangstüren und Zimmertüren aus ganz unterschiedlichem Material. Perfekt, um sich einen Überblick über das Angebot und die Möglichkeiten zu verschaffen.

Schnell stellten wir fest, dass man bei der Innentüren-Auswahl einiges beachten muss. So werden Standardmaßtüren in der Regel mit 198,5 cm Höhe, oft aber auch mit 211 cm angeboten. Für unser SchwörerHaus benötigen wir Innentüren mit 211 cm Höhe. Die Breite entspricht dem Standard von 86 cm. Erhältlich sind aber oft auch andere Türbreiten. Auch beim Material hat man viele Möglichkeiten. Ob Weißlack, CPL, Glas, Holz oder Furnier. Angeboten wird, was das Herz begehrt.

Unsere Auswahl

Entschieden haben wir uns letztendlich für Weißlack-Türen mit einer Vollspanplatte sowie der gewünschten Kassettenoptik. In der Küche bekommen wir eine Schiebetür mit Kassettenoptik und für das Wohnzimmer eine Doppelflügeltür mit Sprossen. Den Tür-Einbau übernimmt unser Maler.

Da SchwörerHaus im Standard nur Rauhfaser anbietet, mussten wir aus Kostengründen leider die Malerarbeiten aus dem Leistungsumfang herausnehmen und regional vergeben. Die Folge: Der Bautrupp kann uns keine Türen einbauen, da die Malerarbeiten vor dem Türen-Einbau erfolgen muss.

Ihr seht, unser Hausbau hält uns ordentlich auf Trab. Doch dafür haben wir am Ende unser Traumhaus. Nichtsdestotrotz mache ich drei Kreuze, wenn endlich alles fertig ist und wir eingezogen sind.

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 37 Jahre alt und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Zusammen mit dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (9 Jahre) und dem Lavendelmädchen (6 Jahre) wohne ich im wunderschönen Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Ich bin Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Reisen, backen, basteln und fotografieren sind meine Leidenschaft. Mit dem Bloggen habe ich 2010 begonnen, als ich an meiner Doktorarbeit schrieb und einen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit suchte. Eigentlich bin ich Pädagogin und Literaturwissenschaftlerin, was sich auch in den Blogthemen widerspiegelt. Seit 2016 blogge ich hauptberuflich.

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