Rezept: Mohnzopf selber machen

Nachdem wir das letzte Wochenende bei sommerlichen Temperaturen barfuß im Garten verbracht und den Sommer eingeläutet haben, mussten es in den letzten Tagen wieder meine Winterstiefel sein. Denn das Thermometer zeigt, auch wenn ich es gar nicht glauben mag, plötzlich wieder zwei Grad und der Himmel ist grau. Eigentlich war der Plan, dass ich diese Woche weiter im Garten werkel, bei Sonnenschein in der neu eingerichteten Loungeecke liege sowie einige DIY-Projekte im Garten umsetze. Stattdessen sitze ich nun mit einer warmen Tasse Tee am Schreibtisch und ärgere mich über die Wettervorhersage, die nichts Gutes verheißt.

Um mich ein wenig abzulenken, bereite ich in der Küche einen fluffigen Hefeteig zu und plane unsere Nachmittage um. Vielleicht sollte ich mich doch mal unserem Flohmarktchaos widmen, das noch immer unser Wohnzimmer beherrscht? Denn tatsächlich haben wir die Sachen, natürlich mit dem Plan sie in den nächsten Tagen anderweitig zu verkaufen, zu verschenken bzw. zu spenden, nach dem Straßenflohmarkt einfach nur ins Haus getragen. Passiert ist, auch knapp zwei Wochen danach, allerdings noch nicht viel. Die Meister der Prokrastination lassen grüßen.

Mohnzopf Rezept

Mohnzopf mit Mohnback: Einfach & lecker!

Aber vielleicht kann uns ja ein frisch gebackener Mohnzopf motivieren? Denn schließlich ist schlechtes Wetter definitiv Kuchenwetter und einen Versuch ist es wert. Wer von euch ebenfalls Lust auf einen Mohnzopf hat oder sich dringend von wichtigen Aufgaben ablenken möchte, findet hier das entsprechende Mohnstriezel-Rezept.

Ihr braucht:

1 WürfelHefe
250 mlMilch
100 gZucker
1 TLSalz
2Eier
625 gMehl
100 gButter
375 gMohnfüllung
n.B.Rosinen & gehackte Mandeln

Und so geht’s:

Löst zunächst die Hefe zusammen mit dem Salz und dem Zucker in der lauwarmen Milch auf. Gebt dann ein Ei, die weiche Butter und das Mehl hinzu. Verknetet alle Zutaten zu einem geschmeidigen Hefeteig. Lasst diesen, abgedeckt mit einem Geschirrtuch, an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen.

Mohnstriezel selber machen

Teilt den Hefeteig dann in drei gleichgroße Stücke und rollt diese leicht oval aus. In der Länge sollten die dabei entstehenden Teigfladen etwas länger als eure Kastenform (Affiliate-Link) und etwa halb so breit sein. Wer Zeit sparen möchte, verwendet zum Mohnzopf füllen Mohnback (Affiliate-Link). Es gibt zudem fertige Mohnfüllung (Affiliate-Link), die nur noch mit Milch oder Wasser angerührt werden muss. Selbstverständlich könnt ihr die Mohnzopf-Füllung aber auch selber machen.

Streicht nun die Mohnfüllung auf die Teigstücke. Wichtig: Lasst dabei unbedingt einen Rand, damit die Füllung nicht herausquillt. Wer mag, kann jetzt noch Rosinen oder gehackte und geröstete Mandeln auf die Füllung geben.

Rezept Mohnzopf selber machen

Anschließend rollt ihr die Teigfladen von der langen Seite auf. Flechtet die drei Stränge zu einem festen Zopf und legt diesen in eine gefettete Kastenform. Lasst den Mohnzopf, abgedeckt mit einem Geschirrtuch, für weitere zehn Minuten gehen. Bestreicht ihn dann mit einem gequirlten Ei und schneidet ihn mit einem scharfen Messer ein. Backt den Mohnzopf anschließend im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft für etwa 50 Minuten goldbraun.

Sollte der richtige Bräunungsgrad bereits vor Ablauf der Backzeit erreicht sein, deckt den Mohnstriezel im Ofen mit Alufolie ab. Vor dem Verzehr sollte der Mohnzopf gut auskühlen. Wer mag, kann ihn noch mit einer Zuckerglasur sowie gehackten und gerösteten Mandel dekorieren.

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 40 Jahre alt und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Zusammen mit dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (12 Jahre) und dem Lavendelmädchen (9 Jahre) wohne ich im wunderschönen Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Ich bin Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Reisen, backen, basteln und fotografieren sind meine Leidenschaft. Mit dem Bloggen habe ich 2010 begonnen, als ich an meiner Doktorarbeit schrieb und einen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit suchte. Eigentlich bin ich Pädagogin und Literaturwissenschaftlerin, was sich auch in den Blogthemen widerspiegelt. Seit 2016 blogge ich hauptberuflich.

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