Sieben Monate mit dem Lavendelmädchen

Anzeige Sieben Monate ist das Lavendelmädchen nun alt. Aus einem hilflosen Säugling ist inzwischen ein agiles Baby geworden, das mehr und mehr seine Welt entdeckt. Während man zu Beginn des siebten Lebensmonats noch bedenkenlos den Raum verlassen und sich sicher sein konnte, das Lavendelmädchen nach Rückkkehr an ähnlicher Stelle vorzufinden, ist sie nun richtig beweglich. Innerhalb weniger Wochen hat sie robben gelernt und bewegt sich nun schnell und zielsicher durch den Raum. Kein Kabel und kein Legostein ist nun mehr vor ihr sicher, so dass nun Vorsicht geboten ist. Besonders bekommt dies momentan der Lavendeljunge zu spüren, der nun immer öfter damit beschäftigt ist, sein Spielzeug zu verteidigen. Sowieso ist das Lavendelmädchen schon jetzt mehr am Spielzeug für Große interessiert als an ihrem Babyspielzeug.

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Natürlich bieten auch weiterhin ihre eigenen Gliedmaßen eine gute Beschäftigung. Zu gerne steckt sie ihre Füße und Hände in den Mund oder streckt ihre Beine in der Hand wie eine Ballerina zur Seite. In der Badewanne ist sie voll in ihrem Element und setzt mit ihrem Strampel das ganze Bad unter Wasser.

Obwohl mittlerweile bereits der zweite Zahn da ist, ist das Lavendelmädchen wenig begeistert vom Brei. Egal was wir ihr vorsetzen, mehr als vier bis fünf Teelöffel bekommen wir nicht in sie rein. Da wir es bislang nur mit dem Mittagsbrei probiert haben, werden wir es in den kommenden Tagen mal mit einem Getreide-Obst-Brei versuchen. Sollte sie diesen auch nicht mögen, kommen wir wahrscheinlich doch auf unsere erste Idee zurück und probieren es breifrei mit Baby Led Weaning.

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Auch weiterhin ist das Lavendelmädchen kein großer Fan vom Kinderwagen, so dass wir sie meist, wenn wir unterwegs sind, in einer Babytrage haben. Da sie mittlerweile so groß ist, dass sie nicht mehr mit unter die Jacke passt und es teilweise doch ziemlich kalt ist, brauchten wir etwas, was sie vor der Kälte schützt. Zunächst überlegten wir einfach eine größere Jacke zu kaufen, doch dann kam ich durch eine befreundete Mutter auf eine andere Idee. Sie empfahl uns Kumja.

Bei Kumja, kurz für „Komm unter meine Jacke“, handelt es sich um eine Jackenerweiterung. Durch einen Einsatz, den man mit einem Reißverschluss an der Jacke befestigen kann, wird die eigene Jacke auf günstige und einfache Art und Weise breiter gemacht, so dass das Kind problemlos mit unter die Jacke passt. Erhältlich ist Kumja in verschiedenen Farben und für verschiedene Jahreszeiten. So gibt es eine Winterkumja, eine Regenkumja und eine Sonnenkumja. Je nach Reißverschluss an der eigenen Jacke gibt es unterschiedliche Adapter, so dass die Kumja an jede Jacke passt.

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Um die Kumja an der eigenen Jacke zu befestigen, wird lediglich der Adapter an dem Jackenreißverschluss befestigt und anschließend mit der Kumja ebenfalls über einen Reißverschluss verbunden. Hat man mehrere Adapter, kann man die Jackenerweiterung auch problemlos für mehrere Jacken nutzen. Der „Umbau“ ist innerhalb weniger Sekunden erledigt. Sollte kein Adapter passen, kann man sich auch einen zum Einnähen bestellen. Wir haben die Kumja nun schon einige Tage verwendet und sind total begeistert. Durch die Kumja hat es das Lavendelmädchen wunderbar warm und gemütlich. Außerdem schützt sie perfekt vor kaltem Wind. Für gerade Mal 44€ haben wir die Jacke vom Lavendelpapa, der das Lavendelmädchen meist trägt, wenn wir unterwegs sind, in eine Tragejacke verwandelt.

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In der Schwangerschaft ist die Jackenerweiterung Kumja perfekt, um auf einfache Art und Weise aus einer normalen Jacke eine Umstandsjacke zu machen. Mithilfe einer Schnürung kann man die Kumja im oberen Bereich dann enger stellen. Eine super Idee, die ich jedem ans Herz legen kann!

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Ich persönlich bedauere es sehr, dass wir Kumja nicht schon früher für uns entdeckt haben. Da wir das Lavendelmädchen aber noch eine Zeit tragen werden, werden wir die Jackenerweiterung sicherlich noch oft verwenden.

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 35 Jahre alt und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Zusammen dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (7 Jahre) und dem Lavendelmädchen (4 Jahre) wohne ich im wunderschönen Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Ich bin Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Reisen, backen, basteln und fotografieren sind meine Leidenschaft. Mit dem Bloggen habe ich 2010 begonnen, als ich an meiner Doktorarbeit schrieb und einen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit suchte. Eigentlich bin ich Pädagogin und Literaturwissenschaftlerin, was sich auch in den Blogthemen widerspiegelt. Seit 2016 blogge ich hauptberuflich.

5 Gedanken zu „Sieben Monate mit dem Lavendelmädchen

  1. Davon muss ich meiner Schwägerin berichten! Sicherlich wäre so etwas auch praktisch für Hannes! Preis-Leistung scheint hier ja völlig zu stimmen!
    Ich muss ja sagen, dass Hannes alles an Brei ist, was er, natürlich frisch gemacht, bekommt. Er hat einen gesegneten Appettit! Pastinaken zählen aber definitiv zum Favorit, ach und rote Beete auch! Und er hat jetzt auch zwei Zähnchen… Schön das ich meinen Neffen mit Deiner Maus immer vergleichen kann und feststelle, dass beide ziemlich gleich auf sind ;o)

    1. Der Lavendeljunge war auch ein guter Esser und mochte, vor allem am Anfang, fast alles. Dem Lavendelmädchen kann man das Essen noch nicht so richtig schmackhaft machen. Egal, was ich koche, sie ist ein bis zwei Löffel und blubbert dann alles wieder raus.

  2. Diese Jackenerweiterung ist ja toll! Warum gab es sowas früher noch nicht?
    Mein Jüngster wollte auch nicht in den Kinderwagen, bis wir ihm einen ganz alten, altmodischen besorgt hatte. Irgendwie muss das wohl an der Federung gelegen haben oder so. Aber gut, man ja in diese kleinen, süßen Köpfchen nie reinschauen …
    LG
    Sabienes

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