La dolce vita genießen mit meiner Espressomaschine von Russell Hobbs

Anzeige Seit der Lavendeljunge da ist, ist Schlaf ein kostbares Gut geworden. Ich kann zwar nicht behaupten, dass er ein schlechter Schläfer ist, aber Schlaf bekomme ich seit seiner Geburt trotzdem meistens sehr wenig. Das liegt daran, dass ich, wenn er im Bett ist, mit dem Arbeiten anfange. Tagsüber bin ich mit der Beschäftigung des Lavendeljungen gut ausgelastet. Außerdem kann man den Kleinen kaum eine Sekunde aus den Augen lassen, da er sonst ratzfatz irgendwelchen Mist anstellt. So kommt es, dass ich mich meist gegen 20 Uhr an den Schreibtisch setze und erst nach Mitternacht ins Bett gehe. Da der Lavendeljunge leider kein Langschläfer ist, müssen oft sechs Stunden Schlaf genügen, um wieder fit zu werden.

Leider ist dies nur die Theorie. Der wenige Schlaf führt dazu, dass ich spätestens gegen Mittag meinen ersten Durchhänger habe und richtig müde werde. Dies versuche ich mit Koffein zu überspielen. Meist gibt es dann einen Espresso, um wieder wach zu werden. Zusätzlich genehmige ich mir meist am späten Nachmittag noch einen Cappuccino zum Genießen. Bislang habe ich für diese Zwecke meist meine Senseo-Maschine benutzt. Diese bereitet mir schnell und zuverlässig meinen Kaffee zu. Leider hat diese Art von Kaffee nur wenig mit einem echten italienischen Espresso oder Cappuccino zu tun. Deshalb habe ich mir überlegt nun eine richtige Espressomaschine zuzulegen.

Bei der Auswahl der Maschine spielten neben der Qualität für mich zwei Punkte eine wichtige Rolle: Die Maschine sollte erstens nicht zu groß und zweitens nicht zu teuer sein. Nach einigen Recherchen habe ich mich für ein Modell von Russell Hobbs entschieden.

Die Allure Espresssomaschine aus gebürstetem Edelstahl sprach mich nicht nur optisch an, sondern überzeugte mich auch mit ihrem Funktionsumfang und ihrem Preis. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt knapp 150€. Bei Amazon beispielsweise wird sie aber bereits für 140€ angeboten. Im Preis enthalten sind neben der Maschine auch zwei Espressotassen im Russell Hobbs-Design.

Nachdem die Maschine da war, habe ich natürlich gleich ein Plätzchen für sie in der Küche freigeräumt – es wird wirklich Zeit, dass wir eine größere Küche bekommen. Glücklicherweise ist sie recht schmal. Wie bereits auf dem Produktbild, spricht sie mich auch „live“ an. Das Design ist schön schlicht und durch den verwendeten Edelstahl, macht sie einen hochwertigen Eindruck. Nach der Reinigung habe ich sie dann, ungeduldig wie ich bin, gleich in Betrieb genommen: Um einen Kaffee zuzubereiten, kann man entweder gemahlenen Kaffee verwenden oder auch Pads, so dass die Maschine in Zukunft auch die Senseo ersetzen könnte.

Bei meinem ersten Test habe ich mit einem klassischen Espresso gestartet. Dafür habe ich zunächst den 1,5l Wassertank mit Wasser befüllt und den Espresso in den Siebträger gedrückt. Die Zubereitung des Espressos war schnell und einfach. Durch das Thermoblock-Heizsystem ist die Maschine schnell betriebsbereit und benötigt nur eine kurze Aufwärmphase. Zubereiten kann man, je nach verwendetem Sieb, ein oder zwei Tassen. Die 15bar Pumpendruck sorgen für einen aromatischen Espresso mit einer tollen Crema.

Nachdem bereits der erste Versuch geglückt war, versuchte ich mich an einem Cappuccino. Leider gelingt es mir auch nach mehreren Versuchen nicht, weichen, feinporigen Milchschaum zu erzeugen, weshalb der Genuss dadurch momentan noch etwas geschmälert ist. Aber ich übe weiter, so dass er bestimmt bald besser wird. Einen nächsten Versuch werde ich, wie es in der Gebrauchsanweisung empfohlen ist, mit fettarmer Milch starten. Vielleicht habe ich dann mehr Glück.

Nach dem Kaffeegenuss ist die Reinigung der Maschine schnell und einfach erledigt. Die einzelnen Teile (Siebträger, Sieb, Abtropfschale und Abdeckung) lassen sich bei Bedarf leicht entnehmen und säubern. Super ist außerdem, dass man die Sachen auch offiziell in die Spülmaschine geben darf.

Den einzigen Nachteil, den ich bislang an der Allure Espressomaschine, abgesehen von den Milchschaumproblemen, feststellen konnte, ist die Tatsache, dass die Maschine sehr laut ist. Vor allem mit einem schlafenden Kleinkind ist das eher ungünstig. Ansonsten bin ich aber mit meiner Wahl sehr zufrieden. Die Espressomaschine ist intuitiv zu bedienen. Man muss nicht lange in der Bedienungsanleitung lesen, ehe man loslegen kann, was ich sehr wichtig finde. Durch die klare Strukturierung der Maschine weiß jeder, der schon einmal einen Kaffee zubereitet hat, wie er sie bedienen muss. Auch geschmacklich kann der Kaffee voll überzeugen. Für knapp 150€ erhält man eine tolle Espressomaschine, die einem ein wenig italienisches Lebensgefühl vermittelt!

Wie überwindet ihr eure Tagestiefs? Wie bleibt ihr den Tag über fit? Vielleicht gibt es ja noch ganz andere Wunderwaffen als Espresso?

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 36 Jahre alt und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Zusammen mit dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (8 Jahre) und dem Lavendelmädchen (6 Jahre) wohne ich im wunderschönen Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Ich bin Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Reisen, backen, basteln und fotografieren sind meine Leidenschaft. Mit dem Bloggen habe ich 2010 begonnen, als ich an meiner Doktorarbeit schrieb und einen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit suchte. Eigentlich bin ich Pädagogin und Literaturwissenschaftlerin, was sich auch in den Blogthemen widerspiegelt. Seit 2016 blogge ich hauptberuflich.

6 Gedanken zu „La dolce vita genießen mit meiner Espressomaschine von Russell Hobbs“

  1. Ich liebe Espresso, darf aber aus gesundheitlichen Gründen nicht soviel trinken. Generell finde ich aber auch, das es ein guter &quot;Wachmacher&quot; ist und die Maschine sieht toll aus. Schade, das sie für den Preis so laut ist!<br />LG Andrea

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