Seit einigen Tagen klingelt bei uns morgens wieder um Viertel vor sechs der Wecker. Ich brauche dann ehrlich gesagt immer ein paar Sekunden, um zu verstehen, warum eigentlich. Die Sommerferien in Niedersachsen sind zu Ende. Die Lavendelkinder sind zurück in der Schule und der Lebensrhythmus ist plötzlich ein völlig anderer. Brotdosen, Sportbeutel, Elternabende, Hausaufgaben: Der Kalender füllt sich schneller, als mir lieb ist. Was uns durch die ersten Wochen hilft und warum ich mich in diesem Zusammenhang mit einem Thema beschäftigt habe, um das ich sonst eher einen Bogen mache, erzähle ich euch hier.
Warum ausgerechnet der Anfang so anstrengend ist
Sechs Wochen lang haben wir gefrühstückt, wann wir wollten, sind spät ins Bett gegangen und noch später aufgestanden. Wir sind gereist und haben den Sommer in vollen Zügen genossen. Genau das ist jetzt das Problem. Nicht die Schule an sich ist anstrengend, sondern die Umstellung. Und die trifft nicht nur die Kinder. Während die Lavendelkinder sich über ihre Freunde freuen, sitze ich abends vor dem Familienkalender und sortiere Termine, die sich in den Ferien nie gestellt haben.
Was bei uns am meisten bringt, klingt am wenigsten spektakulär: Wir verlegen den Morgen auf den Abend. Schulsachen werden am Vorabend gepackt, Kleidung rausgelegt, die Brotdosen so weit vorbereitet, dass morgens nur noch der Deckel drauf muss. Dazu hängt ein Wochenplan am Kühlschrank, auf dem jeder sieht, wer wann wo sein muss. Nicht hübsch, aber wirksam. Zudem versuche ich mir einen festen Termin pro Woche freizuhalten, der nur mir gehört. Einfach ist die Umstellung trotzdem nicht…
Nahrungsergänzung – ja oder nein?
Kein Wunder also, dass mir genau jetzt überall Produkte begegnen, die versprechen, den Start leichter zu machen – Kapseln, Pulver, Tropfen. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die darauf schnell anspringen; Im Gegenteil, ich war lange skeptisch und bin es in Teilen immer noch.
Denn eines ist klar und daran ändert kein Präparat etwas: Die Basis sind und bleiben Ernährung, Schlaf und Bewegung. Ein Nahrungsergänzungsmittel ist kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Wer sich schlecht ernährt und zu wenig schläft, kauft sich das nicht weg. Eine fundierte Einordnung, wann Nahrungsergänzung sinnvoll ist, findet ihr beim NDR. Ich fand diese hilfreich, weil sie nüchtern bleibt.
Trotzdem gibt es Situationen, in denen ich anders denke. Bei uns ist das das Thema Vitamin D, bei dem wir in der Familie unsere eigenen Erfahrungen gemacht haben. Seitdem gehe ich das Thema Nahrungsergänzungsmittel differenzierter an: Nicht pauschal ablehnen, aber auch nicht alles glauben, was auf der Verpackung steht.
Woran ich ein Produkt messe
Wer sich für den Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln entscheidet, sollte sich das Produkt genau ansehen. Der Markt ist unübersichtlich und die Unterschiede in der Machart sind erheblich. Ich achte vor allem auf vier Dinge:
Macht der Hersteller Angaben zur Herkunft der Rohstoffe? Gibt es unabhängige Laborprüfungen auf Schadstoffe, die ich einsehen kann? Ist die Zutatenliste kurz, ohne unnötige Füll-, Trenn- und Farbstoffe? Und wird eine klare Dosierung angegeben, statt mit vagen Versprechen zu arbeiten?
Was mich dagegen abschreckt: Produkte, die klingen, als könnten sie alles auf einmal. Da werde ich misstrauisch und das dürft ihr auch gerne sein.
Shilajit als Nahrungsergänzungsmittel
Genau an diesen Kriterien habe ich auch die Shilajit-Kapseln, die man z.B. im Onlineshop von Natural Elements kaufen kann, gemessen. Shilajit hat im Ayurveda seit Jahrhunderten einen festen Platz und hat mich neugierig gemacht.
Falls ihr mit dem Namen wenig anfangen könnt: Shilajit ist ein harzähnlicher Naturstoff, der sich über sehr lange Zeiträume in Gebirgsregionen bildet, unter anderem im Himalaya. Gesammelt wird er von Hand aus Felsspalten in Höhen zwischen 1.000 und 5.000 Metern. In Indien ist er auch als Mumijo oder „schwarzes Gold“ bekannt.
Ursprünglich kommt Shilajit als klebrige, dunkle Masse daher, die man ehrlich gesagt nicht unbedingt zu sich nehmen möchte. Natural Elements setzt deshalb auf Kapseln statt Harz: Zwei Kapseln enthalten 1.300 mg Shilajit-Pulver (Asphaltum punjabinum), dazu eine rein pflanzliche Kapselhülle und sonst nichts. Keine Füllstoffe, keine Farbstoffe, keine Aromen. Praktischer Nebeneffekt: Die Kapseln sind geschmacksneutral und verfärben die Zähne nicht.
Der Punkt, der mir am wichtigsten war
Shilajit ist ein Wildsammlungs-Produkt aus dem Gebirge. Bei so etwas ist Reinheit keine Selbstverständlichkeit. Rückstände und Schwermetalle sind hier ein reales Thema und das ist der Grund, warum ich bei diesem Produkt besonders genau hingeschaut habe.
Natural Elements beispielsweise lässt nach eigenen Angaben jede Charge von einem unabhängigen, akkreditierten deutschen Labor prüfen. Die Untersuchungsbescheinigung steht auf der Produktseite zum Download bereit. Man muss also nicht darauf vertrauen, sondern kann nachsehen. Hergestellt wird in Deutschland. Für mich war genau das die Voraussetzung, um mich überhaupt damit zu beschäftigen.
Gut zu wissen: Die Kapseln sind ausdrücklich nicht für Schwangere, Stillende sowie Kinder und Jugendliche geeignet. Wer regelmäßig Medikamente nimmt oder Vorerkrankungen hat, spricht vorher am besten mit Ärzt:in oder Apotheker:in. Eine Dose enthält 120 Kapseln und reicht bei zwei Kapseln täglich zwei Monate.
Und sonst?
Der Rhythmus kommt zurück, das weiß ich aus Erfahrung. Er braucht nur ein paar Wochen länger, als mir lieb ist. Bis dahin helfen bei uns vor allem: früher packen, weniger vornehmen, ein bisschen mehr Geduld und ein Frühstück, bei dem wir alle zusammen am Tisch sitzen.
Tipp: Wenn bei euch in diesem Jahr die Einschulung ansteht, findet ihr hier unsere Tipps zum Übergang vom Kindergarten in die Grundschule.
Wie läuft der Start ins neue Schuljahr bei euch? Habt ihr feste Routinen, die euch durch die ersten Wochen tragen?
Häufig gestellte Fragen
Wie können Eltern selbst wieder mehr Energie für den stressigen Alltag finden?
Kleine, feste Rituale wie ein kurzer Spaziergang am Morgen oder bewusstes Durchatmen vor dem Schulweg helfen oft mehr als große Veränderungen. Auch der Austausch mit anderen Eltern in ähnlichen Situationen kann entlasten, weil man merkt, dass man mit der Erschöpfung nicht allein ist. Regelmäßige, wenn auch kurze Pausen im Tagesablauf wirken sich langfristig stärker aus als seltene große Auszeiten.
Welche typischen Fehler machen Eltern beim Wiedereinstieg in den Schulalltag?
Ein häufiger Fehler ist, die Umstellung erst am Sonntagabend vor dem ersten Schultag anzugehen statt schrittweise schon einige Tage vorher. Auch zu viele neue Termine gleichzeitig einzuplanen überfordert oft die ganze Familie. Sinnvoller ist es, zunächst nur die wichtigsten Fixpunkte wie Aufstehzeit und Schlafenszeit zu stabilisieren, bevor weitere Aktivitäten dazukommen.
Was ist Shilajit und woran erkennt man ein geprüftes Produkt?
Shilajit ist ein harzähnlicher Naturstoff, der sich über sehr lange Zeiträume in Gebirgsregionen wie dem Himalaya bildet und dort von Hand gesammelt wird. Da es sich um ein Wildsammlungs-Produkt handelt, kommt es beim Kauf vor allem auf unabhängige Laborprüfungen jeder Charge, eine transparente Herkunftsangabe und eine kurze Zutatenliste an. Die Shilajit Kapseln von natural elements werden nach Herstellerangaben chargenweise von einem akkreditierten deutschen Labor geprüft; die Untersuchungsbescheinigung ist auf der Produktseite einsehbar.
Wie lange dauert es normalerweise, bis Kinder sich an den neuen Schulrhythmus gewöhnt haben?
Erfahrungsgemäß braucht der Körper etwa zwei bis drei Wochen, um sich an veränderte Schlaf- und Essenszeiten anzupassen. Bei jüngeren Kindern kann das sogar etwas länger dauern, da ihr innerer Rhythmus noch weniger stabil ist. Geduld und feste Routinen helfen dabei mehr als kurzfristige Anpassungsversuche.
Worauf sollte man beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln allgemein achten?
Wichtig sind unabhängige Laboranalysen, die Reinheit und Schadstofffreiheit belegen, sowie eine klare Angabe zur Dosierung pro Kapsel oder Portion. Auch die Herkunft der Rohstoffe und mögliche Zusatzstoffe wie Füllmittel sollten transparent kommuniziert werden. Ein Blick auf unabhängige Testberichte oder Zertifikate schafft zusätzliche Sicherheit vor dem Kauf.


