Tipps Hebammensuche

Anzeige: Hebamme finden: Tipps und Wichtigkeit (in Kooperation mit Pampers)

Anzeige Meine erste Geburt war eine Katastrophe. Das Krankenhaus, das ich für die Entbindung ausgewählt hatte, war völlig überlastet. Der Lavendeljunge hatte sich Zeit gelassen. Ich war bereits acht Tage über dem errechneten Termin, als mich der betreuende Frauenarzt bat, mich im Krankenhaus vorzustellen. Obwohl der Lavendeljunge noch gut versorgt war, sollte er geholt werden. Mehr als sieben Tage zu übertragen, war in dem Krankenhaus nicht vorgesehen. Trotz Überbelegung wurde eingeleitet. Ich quälte mich durch eine schreckliche Geburt, die augenscheinlich möglichst schnell und möglichst kostenintensiv werden sollte. Ich fügte mich aus Unwissenheit und Unsicherheit. Außerdem wollte ich endlich meinen Lavendeljungen in den Armen halten. Aus dem Krankenhaus kam ich nicht nur völlig geschwächt, sondern auch völlig verunsichert nach Hause. Ich sehnte mich nach Sicherheit, die mir zum Glück meine betreuende Hebamme geben konnte.

Wie soll ich das nur alles schaffen?

Sie übernahm die Nachsorge und war für mich da. In gemütlicher Atmosphäre zeigte sie mir, wie ich richtig stillte. Sie nahm sich Zeit und hatte viele tröstende und aufbauende Worte für mich übrig. Aufgrund des hohen Blutverlusts bei der Geburt war ich geschwächt. Jeder Weg strengte mich an. Doch nicht nur die fehlende Kraft machte mir zu schaffen. Ich war vor allem desillusioniert. Die Geburt hatte ich mir völlig anders vorgestellt.

Schwangerschaft Hebamme Betreuung Pampers

Oft sprach ich mit meiner Hebamme über das, was mir im Krankenhaus widerfahren ist. Sie half mir, meine Erfahrungen zu verarbeiten. Ich war über jede helfende Hand und jedes aufmunternde Wort sehr dankbar. Sie war es auch, die mir wenige Wochen vor der Geburt des Lavendelmädchen gut zusprach und mir versicherte, dass sich die Erfahrungen der ersten Geburt auf keinen Fall wiederholen würden. Sie bereitete mich und den Lavendelpapa auf die zweite Geburt vor und half mir, sie selbstbestimmt zu erleben.

Danke, Hebamme

Ohne meine Hebamme wäre ich nicht nur in den ersten Wochen nach der Geburt völlig aufgeschmissen gewesen. Auch in der Geburtsvorbereitung war sie einfach Gold wert. Wenn ich daran denke, welche unverzichtbare Arbeit Hebammen Tag für Tag leisten und wie wenig das in der Gesellschaft honoriert wird, werde ich wütend. Die Bezahlung, die Arbeitszeiten, die Verantwortung und die Versicherungskosten führen dazu, dass der Beruf immer unattraktiver wird. Ich kann gut verstehen, warum immer weniger Frauen den Beruf ergreifen wollen. Wir müssen aufpassen, dass das Berufsbild Hebamme nicht verschwindet. Schließlich ist eine Hebamme, das werden alle Mütter unterschreiben, für jede schwangere Frau und frischgebackene Mutter unersetzlich.

Damit Frauen weiterhin in der Schwangerschaft und nach der Geburt von Hebammen begleitet werden können, ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen. Die Gesellschaft muss Hebammen wieder mehr Wertschätzung und Unterstützung entgegen bringen. Um die wertvolle Arbeit der Hebammen zu honorieren und zu unterstützen, hat Pampers die „Danke, Hebamme“-Kampagne ins Leben gerufen. Im Rahmen der Kampagne unterstützt Pampers nicht nur den Deutschen Hebammenverband e. V. (DHV) mit 50.000 Euro, sondern gibt Eltern die Gelegenheit, ebenfalls ein Zeichen zu setzen.

Durch das Teilen des Videos, das Erstellen einer persönlichen #DankDir-Videobotschaft oder das Posten von Fotos mit dem #DankDir-Schild und dem Hashtag #DankDir in den sozialen Medien könnt ihr auf die wichtige Arbeit der Hebammen aufmerksam und sie sichtbar machen. Wer die Aktion unterstützen möchte, kann das entsprechende Schild hier herunterladen.

Hebamme finden Tipps Pampers

Ich würde mich freuen, wenn die Aktion hohe Wellen schlägt und sich möglichst viele von euch sich ihr anschließen. Nur mit eurer Hilfe können wir es schaffen, dass der Beruf der Hebamme erhalten bleibt. Denkt an eure eigene Schwangerschaft und an euer Wochenbett und vergegenwärtigt euch, welche wichtige Rolle eure Hebamme dabei gespielt hat. Meine Hebamme war für mich eine wichtige Vertrauensperson und erste Ansprechpartnerin bei Wehwehchen in der Schwangerschaft und bei Problemen im Wochenbett.

Tipps: Hebamme finden

Umso wichtiger ist es, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Hebamme und Schwangere stimmt. Bevor man sich für eine Hebamme entscheidet, sollte man sich in einem Vorgespräch kennenlernen und feststellen, ob die Chemie stimmt. Zudem sollte man prüfen, ob die Hebamme den gewünschten Betreuungsumfang übernehmen kann (Sichworte: Vorsorge, Geburtsvorbereitung, Geburt, Wochenbett und Rückbildung) und ob die Vorstellungen übereinstimmen.

Hebamme suchen Pampers

Schon heute ist das Hebamme finden in den meisten Regionen Deutschlands eine Mammut-Aufgabe. Kaum hat man einen positiven Schwangerschaftstest in der Hand, muss man auf Hebammensuche gehen. Ansonsten hat man keine Chance überhaupt eine Hebamme zu finden. Beim Hebamme finden kann eine Hebammenliste helfen. Bei uns liegt die beispielsweise beim Frauenarzt aus. Tipp: Telefoniert euch von unten nach oben durch. Dann sind die Chancen, eine Hebamme zu finden, höher.

Außerdem kann man beim Frauenarzt, im Geburtshaus oder in Kliniken nachfragen und sich Tipps und Empfehlungen geben lassen.

Wie habt ihr eure Hebamme gefunden? Wofür seid ihr eurer Hebamme besonders dankbar?

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 34 Jahre alt und Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Zusammen mit der Lavendelfamilie, die aus dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (7 Jahre) und dem Lavendelmädchen (4 Jahre) besteht, wohne ich in Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Seitdem ich Kinder habe, habe ich das Basteln für mich entdeckt und probiere viele DIY-Ideen aus. Gemeinsam mit den Kindern zu kochen, zu backen und raus in die Natur zu gehen, macht uns allen richtig viel Spaß.

Ein Gedanke zu „Anzeige: Hebamme finden: Tipps und Wichtigkeit (in Kooperation mit Pampers)

  1. Eine Freundin erwartet ihr erstes Kind und möchte sich möglichst entspannt darauf vorbereiten. Hoffentlich findet Sie noch eine einfühlsame Hebamme. Die Tipps werde ich ihr gleich mal erzählen. Ansonsten hab ich auch von der Geburtsvorbereitung beim Frauenarzt gehört.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.