Pascoe Studie 2017 Dr. Google

Anzeige: Dr. Google vs. Arzt – Die Ergebnisse der Pascoe Studie 2017 im Überblick

Anzeige Schon seit Tagen kribbelt meine Kopfhaut. Es fühlt sich an, als würde eine Horde Ameisen Walzer auf meinem Kopf tanzen. Zwischendurch sticht es unangenehm, als ob mich jemand mit einem Messer malträtieren würde. Ich versuche die Beschwerden gekonnt zu ignorieren. Sie werden schon wieder verschwinden. Leider tun sie das nicht. Ich werde unruhig. So fühlen sich doch keine gewöhnlichen Kopfschmerzen an, oder? Ich werde immer unruhiger. Soll ich zum Arzt gehen und mich durchchecken lassen? Nein, der Arzt hört mir sowieso nicht richtig zu. Beim letzten Mal hat er meine Beschwerden einfach abgetan und hatte keine Zeit für mich. Ich beschließe, wie so oft, Dr. Google zu fragen. Vielleicht weiß er Rat?

Ich lese mich durch Horrorgeschichten, die meine Angst verstärken. Wie schon so oft merke ich: Online-Foren sollte man während Internetrecherchen bei gesundheitlichen Beschwerden möglichst aussparen. Dort wird fast immer vom Worst-Case ausgegangen. Dennoch fühle ich mich ernst genommen und verstanden. Und auch wenn ich wissen will, was mit mir los ist: Ich will nicht in den kommenden 24 Stunden sterben. Zum Glück hält das Internet mehr als Online-Foren für Heilssuchende bereit. Man kann nicht nur Dr. Google, sondern auch Wikipedia, (seriöse) Ratgeberportale oder Herstellerwebseiten befragen. Bei seiner Suche kehrt man immer wieder zu Google zurück.

Pascoe Studie 2017 Internetrecherche bei gesundheitlichen Beschwerden
© Pascoe Naturmedizin und rheingold institut

Pascoe Studie 2017: Ich klick mich gesund: Die virtuelle Pilgerreise

In der Pascoe Studie 2017, die von Pascoe Naturmedizin beim Kölner Rheingold Institut in Auftrag gegeben wurde, geht es um das Thema (Heils-)Suche im Netz. Die Probanden der Pascoe Studie wurden dazu in tiefenpsychologischen Interviews befragt. Als Leser der „Ich klick mich gesund“-Pascoe Studie hat man die Möglichkeit, die typische virtuelle Pilgerreise der Probanden nachzuvollziehen. Bei der Auswertung der Daten zeigt sich, dass die virtuelle Pilgerreise eine Reise ins Ungewisse auf der Suche nach Erlösung gleicht.

Pascoe Studie 2017

Den Suchenden geht es nicht nur um Informationsgewinn. Es geht vielmehr auch darum gesehen zu werden und sich aufgehoben zu fühlen. Eine weitere Rolle spielt die Erweiterung der eigenen Expertise. Der Wissenszugewinn hilft den Probanden gestärkt vor den Arzt zu treten und sich nicht hilflos ausgeliefert zu fühlen. Trotz des Wissenszugewinn hat man dennoch das Bedürfnis, seine Erfahrungen und gesammelten Ratschläge in der Realität durch Ärzte und Apotheker validieren zu lassen. Durch die virtuelle Pilgerreise lernen die Suchenden sich selbst zu verstehen, die Welt mit anderen Augen zu sehen und evtl. sogar gefundene Rezepte im Alltag umzusetzen.

Pascoe Studie 2017 - virtuelle Pilgerreise
© Pascoe Naturmedizin und rheingold institut

Anforderungen an Webseiten im Gesundheitsbereich

Damit eine virtuelle Pilgerreise erfolgreich sein kann, muss ein Anbieter weit mehr als Diagnosen bereithalten. In der Pascoe Studie 2017 findet ihr insgesamt sechs Anforderungen an Webseiten im Gesundheitsbereich, die sich aus den Ergebnissen der Studie ableiten. Laut Pascoe Studie 2017 sollten Webseiten im Gesundheitsbereich im Idealfall Trost und Verständnis spenden, den Suchenden stärken, Behandlungsoptionen und Fallbeispiele aufzeigen, Brücken zum realen und analogen Alltag bauen, Fallgeschichten und körpernahe Symptom-Abfragen bereithalten und verständliche und praktikable Tipps, Empfehlungen oder Ratschläge bereithalten.

Pascoe Studie 2017 - Empfehlungen für Webseiten im Gesundheitsbereich
© Pascoe Naturmedizin und rheingold institut

Wer tiefer in die Ergebnisse der Studie einsteigen will, der kann sich die Studie hier herunterladen. Auf 15 Seiten findet ihr übersichtlich alle wichtigen Informationen. Ich fand sie sehr spannend zu lesen.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Dr. Google gemacht? An wen wendet ihr euch bei gesundheitlichen Beschwerden zuerst?

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 36 Jahre alt und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Zusammen dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (8 Jahre) und dem Lavendelmädchen (5 Jahre) wohne ich im wunderschönen Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Ich bin Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Reisen, backen, basteln und fotografieren sind meine Leidenschaft. Mit dem Bloggen habe ich 2010 begonnen, als ich an meiner Doktorarbeit schrieb und einen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit suchte. Eigentlich bin ich Pädagogin und Literaturwissenschaftlerin, was sich auch in den Blogthemen widerspiegelt. Seit 2016 blogge ich hauptberuflich.

9 Gedanken zu „Anzeige: Dr. Google vs. Arzt – Die Ergebnisse der Pascoe Studie 2017 im Überblick“

  1. Hey, ich habe mich ja schon „tod“ gegoogelt, im wahrsten Sinne des Wortes! Symptome googeln und dann wirklich herauszufinden, dass man dem Tod nahe ist, ist nicht wirklich lustig, aber meistens versteifen sich die Menschen auf das was sie lesen.
    Ich denke, ein Gang zum Arzt würde vielen schlaflose Nächte ersparen.
    Liebe Grüße!

  2. Es kommt wirklich ganz selten vor, dass ich nach Symptomen bzw. Krankheiten Google. Das Ergebnis ist dann immer, dass ich das nicht ernst nehmen kann. Denn im Internet lese ich dann nur irgendwelche Horrorgeschichten.
    LG Melli

  3. Hallihalloooo 🙂

    Spiritualität ist der WEG! Der Weg den jeder von uns geht. Mit Höhen und Tiefen.

    Krankheiten, und damit meine ich jede Krankheit hat einen tieferen Sinn. Meistens finden gewissen Krankheiten in der Familie statt oder sogar schon über Generationen. Warum? Weil wir lernen müssen und auch herausfinden müssen welches Karma uns begleitet.
    Ich füge hier einen ganz ganz wunderbaren Link ein wo man genaueres erfährt woher die Krankheiten eigentlich kommen und warum!
    http://www.puramaryam.de/heilwaswo.html
    http://www.puramaryam.de/heilursache.html#krebs

    Alles Liebe
    Irene

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