Ein kulinarischer Ausflug nach Indien

Anzeige Habt ihr auch so Standardgerichte und kocht eigentlich fast jede Woche das Gleiche? Bei uns sind das Risotto, Nudeln, Fleisch mit Salat und Fisch mit Spinat. Also eher bei meinem Mann. Er kocht nämlich fast jeden Tag für uns. Das macht ihm Spaß und hilft ihm nach der Arbeit abzuschalten.

Schon lange wollten wir wieder etwas anderes ausprobieren und frischen Wind in unsere Küche bringen. Da kam mir das Paket von Feinkost Dittmann gerade recht. Es war gefüllt mit verschiedenen Produkten der indischen Marke Gits.

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Wir luden meine Schwiegereltern zu einem vorösterlichen Abendessen ein. Sie sind über Ostern leider nicht da und wollten doch gerne vorher noch einmal ihre Enkel und so ganz nebenbei auch uns sehen. Wir fingen nachmittags mit den Vorbereitungen an. Es sollte entsprechend der Rezeptempfehlung mit der Paste Hühnchenspieße geben. Mein Mann zerlegte das Hühnchenfleisch in kleine Stücke für Tikka Spieße. Dann mischte er die Tikka Paste aus Kurkuma und Zimtrinde mit Joghurt und legte das Fleisch darin ein.

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Nun soll es ca. eine Stunde durchziehen. Da wir vorher schon merkten, dass die Paste eine gute Schärfe hat, beschlossen wir die Zeit etwas zu verkürzen.

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Ich bereitete die beiden Nachtische Phirni (ein Reispudding) und Vermicelli Kheer (ein Nudel-Dessert ) vor. Beide Produkte bestanden aus einem Pulver, das in Milch eingerührt werden sollte. Danach sollte die Milch zum Kochen gebracht werden. Das finde ich immer besonders schwierig, da Milch so schnell anbrennt oder überkocht. Natürlich schlug auch hier wieder Murphys Gesetz zu und prompt brannte mir die Milchmischung des Phirni an, weil unser Kleiner mich ablenkte. Zum Glück war es nicht so schlimm und es schmeckte warm schon mal super lecker.

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Das Vermicelli Kheer habe ich noch mit ein paar Cranberries bereichert. Beim Rühren hatte ich einen fleißigen Helfer.

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Kurz vorm Servieren standen einige Schritte auf einmal an. So musste die Onion Bhajia, also die Zwiebelzubereitung frittiert werden. Leider war der Teig etwas zu lange in der Fritteuse.

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Die fertigen Gerichte Veg Pulao (gekochter Basmati-Reis mit gebratenem Gemüse und Gewürzen) und das Dal Makhani (Linseneintopf mit Ingwer und Sahne) konnten wir zusammen im Wasserbad erhitzen. Gleichzeitig brieten wir die Tikka Spieße. Diese sahen schon mal ganz lecker aus. Nur bei der vielen Zwiebel ahnte ich schön böses. Für unseren Großen machten wir auch noch normale Hähnchenspieße mit Paprika.

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Bis auf die beiden Nachtische servierten wir alles gleichzeitig.  Zu den Mango Pickles und dem Mango Chutney gab es aufgebackenes Naan (indisches Brot). Es schmeckte alles sehr lecker. Mir waren allerdings die Mango Pickles zu scharf. Das süße Mango Chutney hatte einen komischen Beigeschmack, den ich nicht identifizieren konnte. Nachdem ich die Inhaltsstoffe gelesen habe, vermute ich, dass es der Ingwer war. Außerdem fand ich die enthaltenen Mangostückchen zu groß.

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Der Reis mit dem gebratenen Gemüse war zwar gut, aber nicht herausragend. Da hat man gemerkt, dass es ein Fertiggericht ist. Die Hühnchenspieße waren sehr lecker. Durch den Joghurt in der Marinade war das Fleisch schön weich und saftig. Die Zwiebeln hab ich als stillende Mutter mal aussortiert. Mein Mann liebt Zwiebeln und hat diese, sowie einiges von den frittierten Zwiebeln mit Begeisterung gegessen. Das Schlafzimmerfenster war nachts gaaaaaanz weit offen. 😉 Unser Favorit von allen Gerichten war der Linseneintopf. Hier passt der Ingwer super und hat dem ganzen noch eine leckere exotische Note gegeben. Dieser wurde mehrmals und ausdrücklich von allen gelobt.

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Auf die Nachtische hatte ich mich schon sehr gefreut. Ich liebe alles was süß ist und besonders Nachtische mit viel Milch. Leider enttäuschte mich der Phirni-Pudding etwas. Warm hatte er super lecker geschmeckt, aber auf der Packung stand explizit er solle kalt serviert werden. Da fand ich das Vermicelli Kheer zwar süßer aber auch leckerer. Die Cranberries sind leider komplett auf den Boden abgesunken.

Unsere Gäste und auch wir wurden gut satt. Für so einen kulinarischen Ausflug haben sich die Produkte von Gits definitiv gelohnt. Das Essen war schnell und sehr einfach zubereitet. Man hat ja nicht immer alle passenden Gewürze und Zutaten vorrätig. Da war dies eine gute Lösung. Mit ca. 7 Euro pro Person war das Essen für ein so vielfältiges Drei-Gänge Menü auch preislich ok. Dabei ist noch einiges von der Tikka Paste, dem Chutney und den Pickles übrig. Das gekaufte Naan war mit 2,09 Euro nicht ganz preiswert. Beim nächsten Mal überlegen wir es komplett selbst zu machen. Hier fände ich eine Backmischung von Gits gut. Die Fertiggerichte, die Würzpaste und die Nachtischmischungen werden wir definitiv noch einmal kaufen. Bis zum 29.03.2015 gibt es bei Feinkost Dittmann noch 20% Rabatt auf alle Gits-Produkte. Da werden wir nochmal einiges bestellen.

Habt ihr schon einmal indisch gekocht? Wohin ging euer letzter kulinarischer Ausflug?

Astrid

Dieser Artikel wurde verfasst von Astrid: Ich bin 33 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren beiden Söhnen (3 Jahre und 1 Jahr) in Köln. Unser großer Sohn ist ein richtiger Wirbelwind. Der Kleine hat sich bisher gut eingefügt und ist ein kleiner Sonnenschein. Uns sind unsere Freunde und gemeinsame Unternehmungen als Familie sehr wichtig. Wir verreisen auch mit Kind sehr gerne und besuchen Freunde und Familie. Seit einem Jahr schreibe ich nun auch für den Lavendelblog und teste gemeinsam mit meiner Familie die verschiedensten Produkte. Dabei ist es mir wichtig auch einmal Verbesserungsvorschläge liefern zu können und immer ehrlich zu bleiben.

6 Gedanken zu „Ein kulinarischer Ausflug nach Indien“

  1. HuHu,
    wir haben die Gerichte auch probiert wobei vieles für meinen Geschmack doch etwas zu scharf war, ich bin jetzt aber auch niemand der wirklich oft scharfes isst. Den Pudding fand ich übrigens ganz lecker. Ich denke wenn du die Cranberries zum Schluss drauf gegeben hättest wären diese oben geblieben, den unserer war ganz fest nach dem er aus dem Kühlschrank kam. Das Naan Brot hatte ich selber gemacht war auch nicht so schwer wie ich gedacht hätte. Wir fande es auf jeden Fall interssant die indische Küche einmal kennenlernen zu können denn für uns war es echtes Neuland.
    Liebe Grüße
    Sandra

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