Eine ganz andere Sicht der Dinge…

Anzeige Ich gehöre zu den Menschen, die leider nicht mit der vollen Sehkraft gesegnet sind. Was in meiner Pubertät mit einem gelegentlichen heimlichen Blick in das Heft meines Tischnachbarn aufgrund unscharfer Texte an der Tafel begann und sich mit einem freiwilligen Setzen in die erste Reihe im Klassenzimmer fortsetzte, endete mit einem Besuch beim Augenarzt. Die Diagnose war für mich damals nicht unerwartet, aber dennoch erschreckend: Myopie. Eine Brille musste her. Verpasst wurde mir ein Kassengestell mit großen, runden Gläsern, für das ich mich bereits beim Verlassen des Ladens schämte. Ich vermied es weitestgehend die Brille zu tragen und beschwor meine Eltern fast täglich, mir doch Kontaktlinsen zu kaufen. Nach monatlangen Verhandlungen hatte ich sie irgendwann so weit: Ich bekam die langersehnten Monatslinsen, die ich von nun an jeden Morgen mühevoll vor dem Spiegel einsetzte. Endlich konnte ich mich wieder der Welt zeigen. Und noch viel besser: Auch die Welt wieder wahrnehmen. Leider bekam ich bereits nach einigen Monaten Probleme mit den Linsen. Entweder rissen sie oder, was noch viel schlimmer war, führten sie zu roten und entzündeten Augen.

Nach einigen Jahren und Augenarztbesuchen später sah ich dann ein, dass Kontaktlinsen nicht das richtige für mich sind und stieg wieder auf eine Brille um. Obwohl ich mittlerweile eine, wie ich finde, schöne Brille trage, die mit dem Kassengestell von damals nicht mehr viel gemein hat, habe ich schon einmal mit dem Gedanken gespielt, mir meine Augen lasern zu lassen und so auf eine Brille und Kontaktlinsen verzichten zu können. 
Eine Möglichkeit sich seine Augen lasern zu lassen, bieten beispielsweise die International Vision Centers. Dabei handelt es sich um eine Augenklinik, in der man sich mithilfe verschiedener Techniken die Augen von renommierten Augenärzten operieren lassen kann. Ziel ist es, dass man auch ohne Hilfsmittel wieder scharf sehen kann. Behandelt werden können sowohl Kurz- als auch Weitsichtigkeiten und Hornhautverkrümmungen. Auf der Homepage der Klinik erhält man ausführliche Informationen zur Augenoperation, zur Augenlaserbehandlung und zum Behandlungsablauf. Zudem findet man dort auch Informationen zu den Kosten sowie zu Finanzierungsmöglichkeiten, denn die Kosten für eine solche Operation werden in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen. 
Ich finde die Möglichkeit zwar verlockend, habe mich aber mittlerweile an mein Brillengesicht gewöhnt, so dass ich mich ohne schon fast nackt fühle und eine Operation für mich zur Zeit nicht in Frage kommt. Welche Erfahrungen habt ihr zu dem Thema gemacht?

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 38 Jahre alt und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Zusammen mit dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (10 Jahre) und dem Lavendelmädchen (8 Jahre) wohne ich im wunderschönen Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Ich bin Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Reisen, backen, basteln und fotografieren sind meine Leidenschaft. Mit dem Bloggen habe ich 2010 begonnen, als ich an meiner Doktorarbeit schrieb und einen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit suchte. Eigentlich bin ich Pädagogin und Literaturwissenschaftlerin, was sich auch in den Blogthemen widerspiegelt. Seit 2016 blogge ich hauptberuflich.

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