Hoteltest: Etap Hotel St. Pauli in Hamburg

Anzeige Die Etap-Hotels kannte ich bereits aus meinen zahlreichen Frankreichurlauben. Aufgrund eines geplanten Musicalbesuches in Hamburg suchten wir ein günstiges und zentral gelegenes Hotel. Dabei stießen wir auf das Etap-Hotel in St. Pauli.

Das Hotel:

Das Etap-Hotel in St. Pauli ist eines von vieren in Hamburg und verfügt über insgesamt 188 Zimmer. Das Hotel ist insgesamt eher einfach eingerichtet; verfügt aber meiner Meinung nach sogar über einen Stern. Im Eingangsbereich befindet sich eine Rezeption. Rechts befindet sich der größere Aufenthaltsraum zum Frühstücken. Hier kann man sich aber auch einfach nur hinsetzen.
Links kommt man zu den Zimmern, zum Fahrstuhl oder zur Tiefgarage. Das Hotel hat mindestens fünf Etagen – ganz sicher bin ich mir aber nicht. Von den Gängen gehen jeweils die Zimmer ab. Neben einigen Automaten befindet sich auch ein Münz- oder Kartentelefon im Hotel, denn die Zimmer sind nicht mit einem Telefon ausgestattet.

Die Buchung und Reservierung:
Hotelzimmer sind bei Etap-Hotels auf zwei Weisen buchbar. Entweder kann man sein Zimmer über das Internet (unter www.etap-hotel.de) buchen (dort kann auch gleich die Verfügbarkeit der Zimmer überprüft werden) oder es gibt noch die Möglichkeit, die Buchung per Telefon vorzunehmen. Funktioniert auch problemlos – die Telefonnummer findet ihr in meinem Bericht.

Die Lage:

Das Hotel liegt mitten in St. Pauli in einer Parallelstraße zur Reeperbahn. Trotz der Nähe zur Reeperbahn ist das Hotel ruhig gelegen. Die nächste U-Bahnhaltestelle, von der man überall schnell hinkommt, ist auch nur 200m entfernt. Aber auch zu Fuß ist die Innenstadt schnell zu erreichen. Wir sind vom Hotel aus zu den Landungsbrücken gegangen, um von dort zum Musical „König der Löwen“ überzusetzen – der kleine Spaziergang war in 20 Minuten getan.
Das Hotel ist leicht zu finden und hinreichend gut ausgeschildert.

Hier die Adresse und Telefonnummer:
Simon-von-Utrecht-Strasse 64
20359 Hamburg
Tel : 040 31 76 56 20
Die Zimmer: 
Das Zimmer steht den Hotelgästen am Ankunftstag ab 12 Uhr und am Abreisetag bis 12 Uhr zur Verfügung. In den Etap-Hotels gibt es keine Zimmerschlüssel; die Zimmer können per Pineingabe betreten werden, die man beim Einchecken bekommt. Die Zimmer selbst sind nur einfach ausgestattet. Sie verfügen über ein Doppelbett, ein Stockbett, einen Nassbereich und ein Fernsehgerät. Unter dem Fernseher befindet sich ein kleiner Tisch mit einem Stuhl. Das Waschbecken mit einem großen Spiegel war bei unserem Zimmer in das Zimmer integriert. Die Toilette und die Dusche waren jeweils zwei separate sehr kleine Räume, die man wohl eher als Kisten bezeichnen kann. Außer den genannten Gegenständen befindet sich eigentlich nichts im Zimmer. Wer von einem Hotel Luxus erwartet, kann hier lange suchen. Man könnte vielleicht sagen, dass die Zimmer funktional eingerichtet sind. Das Zimmer wirkte auf mich allerdings sehr sauber. Die Handtücher waren allerdings etwas knapp bemessen – lag aber auch daran, dass wir zu dritt in dem Zimmer geschlafen haben.

Der Service:
Wie bereits erwähnt, wirkte das Hotel auf mich sehr sauber und ordentlich. Am Morgen sah ich viele Putzfrauen, die durch alle Zimmer eilten. Die Mitarbeiter des Hotels waren alle sehr freundlich und hilfsbereit.
In den Etap-Hotels gibt es kein Restaurant. Es wird lediglich ein Frühstück angeboten. Für den kleinen Hunger stehen den Gästen im Hotel allerdings ein Automat mit Heißgetränken sowie ein Automat mit kalten Getränken, Knabbergebäck und Süßigkeiten zur Verfügung.
Außerdem befindet sich wenige Meter vom Hotel eine Kneipe, in der man auch gut essen kann. Neben Pizza und Nudeln bieten sie dort auch viele kleinere Speisen an.

Das Frühstück:
Frühstücken kann man im Etap-Hotel von 6.30 bis 10:00 Uhr unter der Woche und von 7:30 bis 10.30 Uhr sonntags und an Feiertagen. Den Gästen steht ein Frühstückbuffet mit Brot, Backwaren, Marmeladen, Butter, Honig, Eier, Müsli, Kaffee, Kakao, Tee, Milch und Orangensaft zur Verfügung. Für Leute, die lieber herzhaft frühstücken, ist das Angebot nicht ganz so groß. Es gibt lediglich Leberwurst und ein paar Käseecken. Jeder kann sich jedoch so viel und so lange nehmen wie er mag. Sein Brot kann man am Tisch selber toasten. Die Tische sind rund mit Hockern. Außerdem gibt es an jedem Tisch eine Warmhalteplatte für den Kaffee.

Das Parken:
Mit dem Parken gibt es bei diesem Hotel keine Probleme. Unter dem Hotel befindet sich eine große Tiefgarage. Diese ist jedoch nicht nur Hotelgästen zugänglich. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr schwer ist, in der Nähe der Reeperbahn einen Parkplatz zu finden. Das gilt vor allem für den Abend. Da ich mittlerweile in Lüneburg wohne und abends mal öfter in Hamburg bin, haben wir diese Parkmöglichkeit schon häufig genutzt und uns so viel Sucherei und damit Stress gespart.

Das Fazit:
Die Lage des Hotels kann man als sehr zentral bezeichnen. Sowohl bis in die Stadt, als auch zum Hafen ist es nicht weit. Als Familie mit Kindern sollte man sich überlege, ob man wirklich in der Nähe der Reeperbahn übernachten möchte. Ansonsten kann man das Preis-Leistungsverhältnis als sehr positiv bezeichnen. Ich war von dem Hotel ausgesprochen begeistert. Selbst ich als kleiner Schisshase habe mich im Hotel sehr sicher gefühlt. Das Personal war sehr nett, die Übernachtung nicht zu teuer, dem Gast ist freigestellt, ob er im Hotel frühstücken möchte, die Anreisezeiten sind sehr flexibel. Ich denke, dass Hotel ist am ehesten für Leute geeignet, die es gerne unkompliziert und günstig mögen. Wer einen Luxusurlaub plant, der möge sich lieber nach einem anderen Hotel umschauen.

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 37 Jahre alt und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Zusammen mit dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (10 Jahre) und dem Lavendelmädchen (7 Jahre) wohne ich im wunderschönen Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Ich bin Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Reisen, backen, basteln und fotografieren sind meine Leidenschaft. Mit dem Bloggen habe ich 2010 begonnen, als ich an meiner Doktorarbeit schrieb und einen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit suchte. Eigentlich bin ich Pädagogin und Literaturwissenschaftlerin, was sich auch in den Blogthemen widerspiegelt. Seit 2016 blogge ich hauptberuflich.

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