Produkttest: Hot Wheels Wall Tracks

Anzeige Da der Platz in Kinderzimmern oft begrenzt ist und am Abend meist die Spielsachen weggeräumt werden müssen, hat sich Mattel etwas Neues ausgedacht: Aus der Hot Wheels-Reihe gibt es nun eine Rennbahn für die Wand. Da meiner Großer ein absoluter Autonarr ist und am liebsten sein ganzes Zimmer für Rennstrecken benutzen würde, habe ich mich sehr gefreut, dass wir die neue Serie testen dürfen. Zum Testen erhielten wir das Starterset sowie drei Ergänzungsstrecken (Drift Rally Spinout, Downhill Flip Drop und Daredevil Curve) zugeschickt, die ich euch gerne vorstellen möchte.

Die Sets bestehen, wie die anderen Hot Wheels-Produkte, aus verschiedenen Strecken, Kurven, Loopings und anderen Elementen. Die Besonderheit der Wall Tracks sind die Träger sowie die Montagestreifen, mit denen die Strecke an die Wand gebracht werden kann. Da sich unser Familienleben viel in der Küche abspielt, haben wir uns dafür entschieden, die Bahn an der Küchenwand anzubringen.

Dafür haben wir zunächst die mitgelieferte Vorlage an der Wand angebracht. Diese hilft einem die Träger an der richtigen Stelle zu positionieren, so dass man selbst nichts ausmessen muss. Nach dem Fixieren der Träger wird die Vorlage wieder entfernt und anschließend werden die verschiedenen Pistenteile zusammengesteckt und an der Wand nach und nach aufgehängt. Der Aufbau geht schnell und ist durch die detaillierte Anleitung einfach. Beim Anbringen der Träger muss man jedoch genau darauf achten, dass sie gerade angeklebt werden, weshalb der Aufbau unbedingt zusammen mit einem Erwachsenen erfolgen sollte. Anschließend können bei Bedarf noch Erweiterungen angebracht werden, wobei einige Besonderheiten zu beachten sind, die aber in der Anleitung verständlich erläutert sind.

Ist die Bahn erst einmal an der Wand, kann sofort mit dem Spielen begonnen werden. Neben den Strecken ist auch ein Auto je Set im Lieferumfang enthalten, so dass nichts zusätzlich gekauft werden muss. Unser Großer hat sich sofort auf die Bahn gestürzt und war nicht mehr zu halten. Fast unermüdlich ließ er immer wieder die Autos die Bahn herunter düsen – mal mit Looping, mal ohne – und hatte dabei einen großen Spaß. Die verschiedenen Funktionen der Bahn waren schnell durchschaut und verstanden. Durch die verschiedenen Ergänzungssets wird das Spielen mit der Bahn jedoch nicht so schnell langweilig, da immer wieder neue Strecken gebaut werden können.

Möchte man die Bahn nicht mehr an der Wand haben, kann man entweder nur die Strecken entfernen und die Träger an der Wand belassen oder aber auch die Träger dank der Command-Montagestreifen leicht entfernen und laut Anleitung auch problemlos wieder anbringen. Ob dies mehrfach möglich ist, bezweifele ich ein wenig, da die Streifen ja an Klebkraft verlieren. Da jedoch auch Ersatzstreifen mitgeliefert werden, hat man sicherlich länger etwas davon. In der Regel wird die Bahn jedoch nicht so oft abgebaut werden, da sie ja platzsparend an der Wand befestigt wird.

Mich könnte die Idee von Mattel überzeugen. Durch die Positionierung an der Wand entfällt der allabendliche Streit um das Aufräumen. Durch die verschiedenen Elemente ist die Bahn abwechslungsreich und macht auch nach mehrmaligem Spielen noch Spaß. Etwas unsicher bin ich mir bei der Stabilität, da die Bahn ja nur mit Klebestreifen an der Wand befestigt ist. Kleine Jungs ziehen ja bekannter Weise gerne Mal an Dingen und sind beim Spielen nicht immer so ganz liebevoll. Bislang hält die Bahn jedoch fest an der Wand. Laut Hersteller eignet sich die Bahn für Kinder ab vier Jahren, was ich gemessen finde. Solltet ihr also noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für eure Kinder sein, ist die Hot Wheels Wall Track evtl. genau das richtige Geschenk.

Anika

Hier schreibt Anika. Ich bin 39 Jahre alt und Mutter von zwei wundervollen Kindern. Zusammen mit dem Lavendelpapa, dem Lavendeljungen (10 Jahre) und dem Lavendelmädchen (7 Jahre) wohne ich im wunderschönen Lüneburg. Von hier aus unternehmen wir viele kleine und große Reisen in die nähere Umgebung und in die weite Welt. Ich bin Liebhaberin des Lebens, des Reisens, guten Essens und schöner Dinge. Reisen, backen, basteln und fotografieren sind meine Leidenschaft. Mit dem Bloggen habe ich 2010 begonnen, als ich an meiner Doktorarbeit schrieb und einen Ausgleich zur wissenschaftlichen Arbeit suchte. Eigentlich bin ich Pädagogin und Literaturwissenschaftlerin, was sich auch in den Blogthemen widerspiegelt. Seit 2016 blogge ich hauptberuflich.

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