17. September 2014

Tolle Lätzchen von Lässig

Vor ein paar Tagen feierte das Lavendelmädchen schon ihren zweimonatigen Geburtstag. Auch wenn bis zum ersten Brei noch ein wenig Zeit ist, haben wir uns schon einmal vorsorglich mit Lätzchen eingedeckt. Diese kann man dann mehr als genug gebrauchen. Dass Lätzchen auch anderweitig genutzt werden können, habe ich beim letzten Babyfrühstück gelernt. Dort erzählte mir eine Mutter, dass ihre Tochter während und nach dem Stillen immer so viel spucken würde, weshalb sie ihr vorher ein Lätzchen umbinden würde. Dieses würde verhindern, dass sie ihre kleine Maus anschließend jedes Mal umziehen müsse. Des Weiteren erzählte sie mir, dass sie meisten Lätzchen die Milch durchlassen würden, weshalb sie sich nun welche von Lässig gegönnt hätte. Diese wären, durch eine spezielle Laminierung im Inneren der Lätzchen, sicher und würden keine Milch o.ä. hindurch lassen.


Das schien mir auch für die Breieinführung sinnig. Ich kann mich schließlich noch gut erinnern, wie es nach einer Fütterung manchmal bei uns aussah. Da war der Brei nicht nur im Lavendeljungen, sondern auch auf ihm drauf, auf dem Tisch und auf dem Boden. Besonders schöne Kleidung durfte man ihm dabei nicht anziehen, denn man konnte sicher sein, dass diese danach eingesaut war. Ärgerlich war das vor allem bei Möhren- oder auch Kürbisflecken, die bekanntermaßen beim Waschen oft nicht so gut rausgehen.


Da sind doch die Lätzchen von Lässig eine Versuch wert, zumal die Designs wirklich toll sind. Trotz der Laminierung im Inneren sehen sie von Außen wie ganz normale Lätzchen aus und sind aus Baumwolle. Erhältlich sind die Lätzchen, die an das Alter und die Größe des Kindes angepasst, in verschiedenen Größen. So gibt es z.B. welche von 3 bis 24 Monate und welche von 6 bis 24 Monate. Je nach Design gibt es die Lätzchen einzeln oder als Multipacks zu kaufen. Schließen und Öffnen kann man sie ganz einfach hinten am Hals über einen Klettverschluss.

Auch wenn wir uns für rosa Lätzchen entschieden haben, hat sie der Lavendeljunge schon einmal vorgetestet. Schließlich mag er die Farbe auch so gerne. Die ersten Wäschen haben die Lätzchen von Lässig gut gemeistert und auch die gute Saugkraft kann ich bestätigen, so dass ich mir sicher bin, dass sie auch die Breieinführung beim Lavendelmädchen stand halten werden.

16. September 2014

Neue Ideen für die Küche mit Marley Spoon

Durch den Kindergarteneintritt des Lavendeljungen hat sich bei uns einiges verändert. Der Tagesablauf ist plötzlich ein völlig anderer, was auch Veränderung beim Mittagessen zu Folge hat. Essen gibt es jetzt, wenn der Lavendeljunge aus dem Kindergarten nach Hause kommt. Da der Lavendelpapa die Eingewöhnung mit dem Lavendeljungen macht, bin ich derzeit bei uns für das Essen zuständig. Um ein paar neue Ideen zu bekommen, haben ich vor Kurzem Marley Spoon ausprobiert.


Bei Marley Spoon handelt es sich um eine Art Kochbox. Auf der Internetseite von Marley Spoon gibt wöchentlich sieben unterschiedliche Gerichte zur Auswahl, die man für zwei, vier oder sechs Personen bestellen kann. Pro Person bezahlt 12€ für ein Gericht. Nach der Bestellung bekommt man das Rezept sowie die benötigten Zutaten per Post zugeschickt. Die Zustellung erfolgt mit UPS Express, so dass für eine gute Kühlung gesorgt ist. Für den Versand zahlt man 7,50€. Das Besondere an der Box sind die frischen, regionalen und saisonalen Zutaten. Die Verpackung der Sachen erfolgt ökologisch korrekt.


Zum Testen von Marley Sponn haben wir zwei unterschiedliche Gerichte für jeweils zwei Personen bestellt. Ausgewählt haben wir Crème fraiche Kartoffeln und Tofu mit knuspriger Polenta Kruste und gebratenen Saibling mit knusprigen Kartoffelwürfeln und roter Beete. Neben den Zutaten bekommt man auch hübsch gestaltete Rezeptkarten, so dass die Zubereitung des Gerichts leicht fällt.


Am letzten Mittwochvormittag kamen die Produkte gut verpackt und gekühlt bei uns an. Die Zutaten waren alle frisch. Nur die eine Tomate hatte eine Stelle, was ja nicht weiter schlimm ist, wenn man die Zutaten zeitnah verarbeitet. Im ersten Moment war ich ein wenig überrascht, weil die Zutaten recht wenig aussahen. Sollte das wirklich für zwei Personen (plus Kind) reichen? Da ich neugierig auf die Zubereitung und natürlich auf den Geschmack war, bereitete ich das erste Gericht gleich als Abendessen zu. Für den Mittag hatte ich schon etwas anderes geplant.


Ich legte also die Zutaten und die Rezeptkarte bereit und legte los. Die einzelnen Arbeitsschritte waren auf der Rezeptkarte gut beschrieben und bebildert. Lediglich an einer Stelle gab es eine kleine Unstimmigkeit, die man aber gut meistern konnte. Die zur Orientierung angegebene Zubereitungszeit passte. Das Essen war sogar etwas schneller fertig. Der Ergebnis sah sehr appetitlich aus. Während uns der Tofu zu wenig gewürzt und gummiartig war, schmecken die Crème fraiche-Kartoffeln sowie die gebackene Tomate sehr lecker. Als zweite Gericht gab es am nächsten Tag den Fisch. Auch hier passte die Zubereitungszeit ganz gut zur angegebenen Zeit. Geschmacklich konnte der Fisch den Tofu übertreffen. Leider waren in dem einen Filet einige Gräten zu finden. Auch die Kartoffeln und die rote Beete waren sehr lecker.


Bei beiden Rezepten handelt es sich um Gerichte, die man sonst nicht auf unserem Speiseplan findet. Sie stellten also eine willkommene Abwechslung dar. Die Zubereitungszeit war mit jeweils 40 Minuten gerade noch so, dass man die Gerichte auch gut zum Mittagessen und bei beschränkten Zeitkapazitäten kochen kann. Mengenmäßig waren die Gerichte ausreichend für zwei Personen. Für meinen Geschmack hätten sie noch etwas größer sein können, wobei ich keineswegs sagen kann, dass sie zu klein waren.  Die 12€, die man pro Person für ein Essen bezahlt, finde ich sehr viel. Gerade bei dem Tofu finde ich den Preis nicht unbedingt gerechtfertigt. Bei dem Fisch sieht es schon ein wenig anders aus. Wenn man allerdings bedenkt, dass man im Restaurant für 12€ sicherlich auch ein hochwertiges Gericht bekommt, kann man sich durchaus die Frage stellen, warum man sich dann noch in die Küche stellen sollte.


Obwohl das Konzept und auch die Umsetzung von Marley Spoon mich überzeugen kann, werden wir in Zukunft wohl nicht mehr auf Marley Spoon zurückgreifen. 12€ für ein Gericht ist mir definitiv für den Alltag zu teuer. Anders sieht es vielleicht zu besonderen Anlässen aus.

Was meint ihr? Gefällt euch die Idee von Marley Spoon? Würdet ihr dort bestellen?

15. September 2014

Die Gourmetbox im September 2014

Schon wieder sind einige Wochen vergangen und die neue Gourmetbox ist da. Sie erreichte mich am Samstagmittag, so dass viel Zeit zum Auspacken und Erkunden da war. Über die Gourmetbox habe ich schon oft hier im Blog berichtet. Dennoch hier noch einmal die wichtigsten Infos zur Box auf einen Blick: Die Gourmetbox enthält Box für Box ausgewählte Produkte von sechs bis acht Herstellern sowie eine Zeitschrift zu einem Preis von knapp 25€. Versprochen werden Produkte im Wert von mindestens 33€. Die Box erscheint alle zwei Monate und soll sich vor allem für kleine Gourmets und Hobbyköche eignen. Nun aber zurück zu meiner Gourmetbox. Gerne zeige ich euch den Inhalt der Gourmetbox September 2014. Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt:


Anders als in den vergangenen Gourmetboxen unterschiedet sich dieses Mal der Inhalt der Boxen ein wenig. Neben vier festen Produkten, die in jeder Box enthalten sind, gibt es so genannte Überraschungsprodukte. Dabei handelt es sich sowohl um Produkte, die bereits in einer Box enthalten waren, als auch um Produkte, die nicht für die Gesamtauflage zur Verfügung stehen. Für mich machen die Überraschungsprodukte ein wenig den Eindruck, als hätten die Herausgeber der Box dieses Mal nicht genug Sponsoren/Hersteller für ihre Box zusammen bekommen und müssten nun auf Reste zurückgreifen. Jedenfalls waren drei der vier Überraschungsprodukte, die bei mir in der Gourmetbox enthalten waren, schon einmal in vorangegangenen Boxen. 


Insgesamt befanden sich dieses Mal Produkte acht unterschiedlicher Hersteller in der Gourmetbox. Im Einzelnen waren das:
  • Erdbeer Jamelade von Onyia & Vogel
  • KraftstoffCola EnergyCola und FeststoffCola Energy-Bonbons von ColaRebell
  • pure pieces von Allos
  • Safran Reis von Miasa
  • Gourmetbox Kreation von Tchibo Mein Privat Kaffee
  • Ingwer Zitrone Chai von Yogi Tea
  • Blutorangengelee mit Wodka von Marmeladenmanufaktur
  • Lebkuchen mit Früchten von von Ravensberg

Bei den ersten vier Produkten handelt es sich um die regulär in der Box enthaltenen Produkte. Bei den letzten vier um die Überraschungsprodukte, wobei wir die Lebkuchen noch nicht in der Box hatten. Den Rest kannten wir schon. An sich finde ich es nicht schlimm. Aber eigentlich geht es bei der Gourmetbox ja darum neuen Produkte bzw. neue Hersteller kennenzulernen, was natürlich bei bereits bekannten Produkten nicht gegeben ist. 


Abgesehen davon finde ich die Mischung der Gourmetbox September 2014 gelungen. Die enthaltenen Produkte treffen abgesehen vom Blutorangengelee alle unseren Geschmack. Dennoch muss ich bemängeln, dass es sich bei den Produkten leider nicht durchgängig um hochwertige Gourmetprodukte handelt. Abgesehen von der Jamelade, dem Safranreis und dem Blutorangengelee sind für die mich die anderen Produkte eher Alltagsprodukte, die nicht viel mit einem Gourmetgedanken zu tun haben. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass da viele anderer Meinung sind. Gefallen hat mir dieses Mal neben der Produktzusammenstellung auch die enthaltene Zeitschrift. Diese ist ebenfalls alltagstauglich, hat das Thema Brot und ist nett anzuschauen.


Was sagt ihr zur Gourmetbox September 2014? Gefällt sie euch?