Reisen mit Kleinkindern

Anzeige Unser erster von zwei Sommerurlauben steht vor der Tür. Am Sonntag werden wir für ein paar Tage an die Nordsee verschwinden und dort, bei hoffentlich gutem Wetter, ein paar schöne Tage verbringen. Schon jetzt graut es mir vor dem Packen. Obwohl wir im Hotel untergebracht sein werden und dort sowohl einen Kinderhochstuhl als auch ein Babybett zur Verfügung haben, habe ich das Gefühl, dass unser Auto aus allen Nähten platzen wird. Und das liegt vor allem an unseren Kinderwagen. Diesen haben wir zwar mittlerweile zur Karre umgebaut, viel Platz braucht er aber immer noch.

Bei unserem Kauf vor einem Jahr haben wir uns für einen Wagen von Teutonia entschieden. Dieser erschien uns nicht nur robust, sondern hatte auch die richtige Höhe und war in einem schönen Design erhältlich. Schon damals war uns allerdings klar, dass außer dem Wagen nicht mehr viel anderes in unseren Kofferraum passen würde, weshalb wir für unseren Osterurlaub eine Dachbox auf unser Auto schnallten. Damals waren wir auch mehr als zwei Wochen unterwegs. Dieses Mal ist eher ein Kurztrip. Für vier Tage sollte es wohl möglich sein, sowohl Kinderwagen als auch Gepäck in unserem Auto unterzubringen, oder?

Die Alternative wäre es, auf den Kinderwagen zu verzichten und nur den Tragesack oder das Tragetuch mit in den Urlaub zu nehmen. Doch dieses Mal werden auch Oma und Opa dabei sein. Und die wollen ihren Enkel auch mal über den Deich schieben. Da wir bislang noch keinen Buggy haben, muss wohl der Kinderwagen mit. Also drückt mir die Daumen, dass ich mich beim Packen geschickt anstelle.

Wie macht ihr das im Urlaub? Nehmt ihr den Kinderwagen mit? Oder weicht ihr auf einen Buggy aus?

Urlaubsvorbereitungen

Anzeige Sommer, Sonne, Strand und Meer! Davon träume ich den letzten Wochen immer häufiger. Das ständige Regenwetter macht langsam keinen Spaß mehr. Auch am gestrigen Siebenschläfer gab es bei uns nur Regen. Ich hoffe, dass das kein schlechtes Zeichen ist und wir wirklich in den nächsten sieben Wochen nur Regen haben. Sollte dem so sein, können wir nur noch auf den Urlaub hoffen. Leider ist der erst im August. Dann geht es ans Meer.

Die Zeit bis dahin verbringe ich mit Vorfreude und verbinde diese mit ein paar Einkäufen, die den Urlaub etwas näher bringen. So habe ich mich vor Kurzem mit dem passenden Schuhwerk beschäftigt. Für den Urlaub war ich auf der Suche nach einem Paar Sandalen, die zwar schick aussehen, aber dennoch bequem sind. Diese möchte ich sowohl an der Strandpromenade tragen können, als auch in der Stadt oder im Restaurant. Da diese Anforderungen nicht ganz leicht sind, machte ich mich auf die Suche. Erst in der Stadt, dann im Internet.

Schließlich fand ich bei 1-2-3.tv ein paar braune Ledersandaletten, die hinten geschlossen und vorne offen sind. Insgesamt sind die Schuhe recht schlicht gehalten, so dass man sie sowohl zu einer leichten Sommerhose, zu einer Jeans oder auch einem Rock tragen kann. Durch die verstellbaren Ristriemchen kann man die Schuhe gut an den Fuß anpassen. Die Schuhe verfügen über einen kleinen Absatz (4,5 cm), wodurch sie etwas schicker wirken. Die Sohle ist leicht gepolstert, so dass man hoffentlich auch längere Strecken mit dem Schuh gehen kann. Außerdem haben sie eine rutschhemmende Sohle, so dass ich auch auf dem rutschigen Steg hoffentlich einen sicheren Halt habe.

Getestet habe ich meine neuen Sandalen aufgrund des schlechten Wetters leider nur im Haus. Mit meinen bisherigen Trageerfahrungen bin ich aber zufrieden. Die Schuhe drücken nicht. Ich habe bislang keine Blasen. Ich schwitze nicht in ihnen und die Verarbeitung ist auf den ersten Blick auch gut. Ich hoffe, dass das auch so bleibt. Aber viel kann man bei einem Preis von knapp 25€ sowieso nicht falsch machen, oder?

Was für Schuhe tragt ihr im Sommer am liebsten? Ausschließlich Flipflops? Oder lieber Sandalen?

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Urlaub in Südtirol

Anzeige Vor wenigen Tagen wurde ich an meinen ursprünglichen Berufswunsch (Reiseverkehrskauffrau) erinnert. Die Kegelgruppe meiner Großeltern plant ihre nächste große Reise und ich sollte sie beraten. Gemeinsam wühlten wir uns also durch die Kataloge und Prospekte, recherchierten im Internet und riefen bei verschiedenen Reisebüros an. Da der Großteil der Herrschaften nicht mehr die Jüngsten sind, stand schnell fest, dass es eine Busreise werden sollte. Meine Großmutter hat keinen Führerschein und meinem Großvater würde ich eine längere Fahrt mit dem Auto nicht mehr zutrauen. Da sie früher immer nach Italien gefahren sind und dort ihre Urlaube auf dem Campingplatz verbracht haben, kam die Idee auf, auch mit der Gruppe nach Italien zu fahren. Italien sei es so schön…

Nach einigem Recherchieren fand ich einen Anbieter, der sich auf das Arbeiten mit Gruppen spezialisiert hat. Unter dem Namen Bushotel.it bieten 14 verschiedene Hotels mit mindestens drei Sternen ihre Dienste an. Die Hotels liegen in Südtirol. Kostenlose Busparkplätze sind vorhanden. Für die Kegelgruppe meiner Großeltern ist diese Region ideal, da die Anreise für sie nicht zu weit ist. Trotz der Nähe zu Deutschland haben sie das Gefühl in Italien zu sein. Südtirol bietet 300 Sonnentage pro Jahr, so dass gutes Wetter fast garantiert ist. Durch die Lage an der Südseite der Alpen ist die Landschaft sehr abwechslungsreich. Auch sonst gibt es viel zu entdecken. Besonders Bozen bietet mit seinen mittelalterlichen Lauben, dem bunten Obstmarkt und dem Schloss einiges. Da meine Großeltern Weintrinker sind, kommen sie in Südtirol ebenfalls voll auf ihre Kosten. Eine Tour entlang der Südtiroler Weinstraße ist schon jetzt fest eingeplant. Schön für meine Großeltern ist, dass ein großer Teil der Bevölkerung deutschsprachig ist. So haben sie keine Probleme mit der Sprache.

Ich habe mein Bestes gegeben und bin gespannt für was sich die Gruppe entscheidet. Ob meine Großeltern wohl ihre Mitkegler von Bella Italia überzeugen können?

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Urlaubsplanung

Anzeige Kaum ist der Osterurlaub vorbei, träume ich schon von der nächsten Reise. Das ist auch kein Wunder, denn das Wetter in Deutschland ist zur Zeit alles andere als einladend. Immer wenn wir bei etwas Sonnenschein zu einem großen Spaziergang aufbrechen, fängt es aus heiterem Himmel an zu regnen und man wird nass bis auf die Unterhose. Ganz und gar nicht angenehm.

Viel schöner wäre es jetzt am Strand zu liegen und sich die Sonne auf der Bauch strahlen zu lassen. Warum deshalb nicht schon einmal vom Sommerulaub träumen? Die Planung steht sowieso gerade an. Kataloge werden gewälzt und Reiseführer studiert. Bislang haben wir unsere Sommer oft in Schweden verbracht. Doch im letzten Jahr hatten wir auch dort etwas Pech mit dem Wetter. Daher könnte ich mir vorstellen, dieses Jahr lieber in den Süden zu fahren. Ein Land, in dem ich noch nie war, in das ich aber schon lange reisen möchte, ist Griechenland. Bislang war ich immer nur in Frankreich, Italien oder Kroatien. Bis nach Griechenland habe ich es leider noch nicht geschafft. Doch das Land bietet so viel Kultur, tolle Landschaft, leckeren Wein und gutes Essen, das ich es unbedingt einmal kennenlernen möchte. Viele von euch waren bestimmt bereits dort und können mir besonders schöne bestimmt Ecken empfehlen. Welche Insel findet ihr besonders schön? Welche Orte und Ausflugsziele eignen sich besonders mit Kindern? Oder würdet ihr lieber das Festland besuchen?

Doch bis es so weit ist, muss ich mich mit einer Shoppingtour durch Hamburg begnügen. Dort kommt zwar keine Urlaubsstimmung auf, die Tour hilft aber gegen die miese Laune beim schlechten Wetter.

Shoptest: Sunglassesshop.com

Anzeige Die Ferien sind da und damit der Sommer! Jedenfalls in der Provence, wo wir dieses Jahr unsere Osterferien verbringen. Sommer, Sonne, Sonnenschein! In der ersten Urlaubswoche hatten wir bereits Temperaturen von fast 30 Grad. Dabei den ganzen Tag blauen Himmel und Sonne satt. Da wir bei einem so tollen Wetter viel unterwegs sind und auch die Mahlzeiten auf der Terrasse unseres Ferienhauses einnehmen, sind wir der Sonne fast die ganze Zeit „ausgeliefert“. Klar, dass man da eine spezielle Ausrüstung braucht. Neben Sonnencreme, Sonnenhüten und ausreichend Wasser für Kind und Kegel, haben wir auch Sonnenbrillen im Gepäck. Bei der Auswahl haben wir besonders auf Qualität geachtet, denn ein guter Sonnenschutz ist sehr wichtig.

Eine große und vielfältige Auswahl an Sonnenbrillen für die ganze Familie findet ihr Beispielsweise beim Sunglassesshop.com. Der Shop ist übersichtlich aufgebaut, so dass man schnell findet, was man sucht. Zu den einzelnen Brillen gibt es ausführliche Informationen, so dass man sich gut informiert fühlt. Angeboten werden viele bekannte Marken wie Ray-Ban, Oakley, Gucci, D&G und andere. Eine Liste aller Marken findet ihr unter der Rubrik „Marken“. Zudem findet ihr im Shop eine große Auswahl an Sportsonnenbrillen und auch Skibrillen. Bei der Suche einer geeigneten Brille hilft die Rubrik „erweiterte Suche“. Dort hat man die Möglichkeit sich Brillen in einer bestimmten Farbe, passend zur Gesichtform, zur Frisur oder auch zum Anlass anzeigen zu lassen. Wer sich besondere Anregungen holen möchte, bekommt Inspirationen in der Rubrik „Inspire & Guide“. Dort findet ihr u.a. Promi-Sonnenbrillen und die Sonnenbrille des Monats. Wer etwas in dem Shop bestellen möchte, kann seine Brille u.a. per Kreditkarte, PayPal oder Lastschrift bezahlen. Bei Bedarf kann man sich auch vom Team vom Sunglassesshop beraten lassen. Toll ist, dass die Brille noch am gleichen Tag verschickt wird und der Versand kostenlos ist.
Wer also Wert auf bestimmte Marken und Qualität legt, ist beim Sunglassesshop genau richtig. Passend zum Sommer könnt ihr euch dort mit stylischen Sonnenbrillen ausstatten.

Hoteltest: Etap Hotel St. Pauli in Hamburg

Anzeige Die Etap-Hotels kannte ich bereits aus meinen zahlreichen Frankreichurlauben. Aufgrund eines geplanten Musicalbesuches in Hamburg suchten wir ein günstiges und zentral gelegenes Hotel. Dabei stießen wir auf das Etap-Hotel in St. Pauli.

Das Hotel:

Das Etap-Hotel in St. Pauli ist eines von vieren in Hamburg und verfügt über insgesamt 188 Zimmer. Das Hotel ist insgesamt eher einfach eingerichtet; verfügt aber meiner Meinung nach sogar über einen Stern. Im Eingangsbereich befindet sich eine Rezeption. Rechts befindet sich der größere Aufenthaltsraum zum Frühstücken. Hier kann man sich aber auch einfach nur hinsetzen.
Links kommt man zu den Zimmern, zum Fahrstuhl oder zur Tiefgarage. Das Hotel hat mindestens fünf Etagen – ganz sicher bin ich mir aber nicht. Von den Gängen gehen jeweils die Zimmer ab. Neben einigen Automaten befindet sich auch ein Münz- oder Kartentelefon im Hotel, denn die Zimmer sind nicht mit einem Telefon ausgestattet.

Die Buchung und Reservierung:
Hotelzimmer sind bei Etap-Hotels auf zwei Weisen buchbar. Entweder kann man sein Zimmer über das Internet (unter www.etap-hotel.de) buchen (dort kann auch gleich die Verfügbarkeit der Zimmer überprüft werden) oder es gibt noch die Möglichkeit, die Buchung per Telefon vorzunehmen. Funktioniert auch problemlos – die Telefonnummer findet ihr in meinem Bericht.

Die Lage:

Das Hotel liegt mitten in St. Pauli in einer Parallelstraße zur Reeperbahn. Trotz der Nähe zur Reeperbahn ist das Hotel ruhig gelegen. Die nächste U-Bahnhaltestelle, von der man überall schnell hinkommt, ist auch nur 200m entfernt. Aber auch zu Fuß ist die Innenstadt schnell zu erreichen. Wir sind vom Hotel aus zu den Landungsbrücken gegangen, um von dort zum Musical „König der Löwen“ überzusetzen – der kleine Spaziergang war in 20 Minuten getan.
Das Hotel ist leicht zu finden und hinreichend gut ausgeschildert.

Hier die Adresse und Telefonnummer:
Simon-von-Utrecht-Strasse 64
20359 Hamburg
Tel : 040 31 76 56 20
Die Zimmer: 
Das Zimmer steht den Hotelgästen am Ankunftstag ab 12 Uhr und am Abreisetag bis 12 Uhr zur Verfügung. In den Etap-Hotels gibt es keine Zimmerschlüssel; die Zimmer können per Pineingabe betreten werden, die man beim Einchecken bekommt. Die Zimmer selbst sind nur einfach ausgestattet. Sie verfügen über ein Doppelbett, ein Stockbett, einen Nassbereich und ein Fernsehgerät. Unter dem Fernseher befindet sich ein kleiner Tisch mit einem Stuhl. Das Waschbecken mit einem großen Spiegel war bei unserem Zimmer in das Zimmer integriert. Die Toilette und die Dusche waren jeweils zwei separate sehr kleine Räume, die man wohl eher als Kisten bezeichnen kann. Außer den genannten Gegenständen befindet sich eigentlich nichts im Zimmer. Wer von einem Hotel Luxus erwartet, kann hier lange suchen. Man könnte vielleicht sagen, dass die Zimmer funktional eingerichtet sind. Das Zimmer wirkte auf mich allerdings sehr sauber. Die Handtücher waren allerdings etwas knapp bemessen – lag aber auch daran, dass wir zu dritt in dem Zimmer geschlafen haben.

Der Service:
Wie bereits erwähnt, wirkte das Hotel auf mich sehr sauber und ordentlich. Am Morgen sah ich viele Putzfrauen, die durch alle Zimmer eilten. Die Mitarbeiter des Hotels waren alle sehr freundlich und hilfsbereit.
In den Etap-Hotels gibt es kein Restaurant. Es wird lediglich ein Frühstück angeboten. Für den kleinen Hunger stehen den Gästen im Hotel allerdings ein Automat mit Heißgetränken sowie ein Automat mit kalten Getränken, Knabbergebäck und Süßigkeiten zur Verfügung.
Außerdem befindet sich wenige Meter vom Hotel eine Kneipe, in der man auch gut essen kann. Neben Pizza und Nudeln bieten sie dort auch viele kleinere Speisen an.

Das Frühstück:
Frühstücken kann man im Etap-Hotel von 6.30 bis 10:00 Uhr unter der Woche und von 7:30 bis 10.30 Uhr sonntags und an Feiertagen. Den Gästen steht ein Frühstückbuffet mit Brot, Backwaren, Marmeladen, Butter, Honig, Eier, Müsli, Kaffee, Kakao, Tee, Milch und Orangensaft zur Verfügung. Für Leute, die lieber herzhaft frühstücken, ist das Angebot nicht ganz so groß. Es gibt lediglich Leberwurst und ein paar Käseecken. Jeder kann sich jedoch so viel und so lange nehmen wie er mag. Sein Brot kann man am Tisch selber toasten. Die Tische sind rund mit Hockern. Außerdem gibt es an jedem Tisch eine Warmhalteplatte für den Kaffee.

Das Parken:
Mit dem Parken gibt es bei diesem Hotel keine Probleme. Unter dem Hotel befindet sich eine große Tiefgarage. Diese ist jedoch nicht nur Hotelgästen zugänglich. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr schwer ist, in der Nähe der Reeperbahn einen Parkplatz zu finden. Das gilt vor allem für den Abend. Da ich mittlerweile in Lüneburg wohne und abends mal öfter in Hamburg bin, haben wir diese Parkmöglichkeit schon häufig genutzt und uns so viel Sucherei und damit Stress gespart.

Das Fazit:
Die Lage des Hotels kann man als sehr zentral bezeichnen. Sowohl bis in die Stadt, als auch zum Hafen ist es nicht weit. Als Familie mit Kindern sollte man sich überlege, ob man wirklich in der Nähe der Reeperbahn übernachten möchte. Ansonsten kann man das Preis-Leistungsverhältnis als sehr positiv bezeichnen. Ich war von dem Hotel ausgesprochen begeistert. Selbst ich als kleiner Schisshase habe mich im Hotel sehr sicher gefühlt. Das Personal war sehr nett, die Übernachtung nicht zu teuer, dem Gast ist freigestellt, ob er im Hotel frühstücken möchte, die Anreisezeiten sind sehr flexibel. Ich denke, dass Hotel ist am ehesten für Leute geeignet, die es gerne unkompliziert und günstig mögen. Wer einen Luxusurlaub plant, der möge sich lieber nach einem anderen Hotel umschauen.

Hoteltest: Treenehof Koldenbüttel

Anzeige Endlich mal wieder ausspannen und richtig viel quatschen konnte ich, als ich dieses Jahres in den Norden fuhr. Im Gepäck hatte ich meine beste Freundin, gute Laune und jede Menge Abenteuerlust. Unser gemeinsamer Kurzurlaub führte uns nach Koldenbüttel in eine kleine familiäre Pension, die im Folgenden näher vorgestellt werden soll.

Das Hotel:
Im März 2002 wurde die Pension „Treenehof“ mit integriertem Restaurant und Landcafé eröffnet. Das Hotel liegt etwas abseits vom kleinen Dorf Koldenbüttel – mitten in der Natur. Ganz in der Nähe befindet sich eine Weide mit Schafen, mit denen wir Freundschaft geschlossen haben. Neben einem Hauptgebäude verfügt die Pension über einen Anbau und einen großen Garten mit einem Teich. Außerdem befinden sich einige Pferdeställe auf dem Gelände. Zum „Einchecken“ geht man am besten in das Café, denn dort findet man eigentlich immer jemanden. Hat man seine Personalien hinterlassen, wird man von der Hausherrin in eines der Hotelzimmer oder in sein Appartement begleitet.

Die Reservierung und Buchung:
Zimmer bzw. Appartements sind auf zwei verschiedene Weisen buchbar: Zum einen kann man im Internet unter http://www.treenehof.de/ eine Buchungsanfrage ausfüllen. Auf der Seite kann man sich zwischen einem Angebot und einer Reservierung entscheiden. Dazu müssen Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse angegeben werden. Außerdem wird man nach seinem Anreise- und Abreisedatum gefragt. Angegeben werden muss auch, mit wie vielen Personen man anreist und wie viele Zimmer man benötigt. Außerdem müsst ihr euch entscheiden, was für ein Zimmer ihr buchen möchtet, aber dazu später mehr. Des Weiteren könnt ihr persönliche Fragen stellen, die dann telefonisch oder per E-Mail beantwortet werden. Bezahlt wird dann bei Anreise bar oder per Rechnung.
Zum anderen ist eine Buchung per Telefon möglich. Unter 04881/9371-0 ist immer jemand vom Team erreichbar. Bei unser Buchung haben wir die Variante per Telefon genutzt und es hat alles super geklappt.

Die Zimmer:
Das Zimmer steht den Hotelgästen am Ankunftstag ab 15 Uhr und am Abreisetag bis 12 Uhr zur Verfügung. Die Pension verfügt über fünf im Landhausstil eingerichtete Appartements mit einer Pantryküche und acht großzügige, ebenfalls im Landhausstil eingerichtete Doppelzimmer. Während unseres Aufenthalts in der Pension haben wir in einem Doppelzimmer gewohnt. Das Zimmer befand sich im ersten Stock des Haupthauses und war ca. 30 qm groß. Abgetrennt von Zimmer gab es ein Badezimmer mit Dusche und Toilette. Das Zimmer war sehr modern mit vielen Holzmöbeln eingerichtet. So befanden sich ein großes Doppelbett mit zwei Nachttischen, ein Schrank, eine Kommode mit einem Fernseher, ein kleiner runder Tisch und zwei Sessel im Zimmer. Das Zimmer war durch die großen Fenster, die einen Blick auf den Garten freigaben, sehr hell. Außerdem waren die Zimmer sehr geräumig. Laut der Homepage der Pension sind alle Zimmer für Allergiker geeignet und verfügen über ein Telefon sowie einen Fax- und Modemanschluss. Das Zimmer wirkte auf mich sehr sauber. Besonders gut hat mir der Holzfußboden gefallen.
Die Appartements befinden sich im Nebengebäude. Vier der Appartements sind ca. 20qm groß, verfügen über einen Wohn- und Schlafraum, eine Pantryküche, eine Dusche und ein WC, sowie ein TV und ein Telefon. Leider kann ich nichts über die Einrichtung der Appartements sagen, da ich keines von innen gesehen habe. Ich stelle sie mir jedoch ähnlich wie die der Hotelzimmer vor. Die Appartements befinden sich im Erdgeschoss. Des Weiteren gibt es ein Appartement, das ca. 25qm groß ist. Es verfügt über die gleiche Einrichtung wie die anderen Appartements, ist aber zusätzlich mit einem Balkon ausgestattet. Wer möchte, kann seinen Hund mit in die Ferien nehmen, denn sie sind auf dem Treenehof ausdrücklich erwünscht.
Der Service:
Wie bereits erwähnt, wirkte die Pension auf mich sehr sauber und ordentlich. Am Morgen sah ich eine Putzfrau, die die anderen Zimmer herrichtete. Auf Wunsch wurden die Handtücher jeden Tag gewechselt und auch das Bett neu bezogen. Aus der Familie, der die Pension gehörte, waren alle sehr freundlich, hilfsbereit und stets parat, wenn man mal eine Frage hatte.

Das Frühstück:
Das Frühstück ist im Übernachtungspreis enthalten und findet im Erdgeschoss im Restaurant statt. Dargereicht wird das Frühstück in Form eines Buffets, an dem Selbstbedienung herrscht. Da wir am ersten Tag jedoch die einzigen Gäste waren, wurde das Buffet auf unserem Tisch aufgebaut. Das Buffet lässt sich als sehr reichhaltig und abwechslungsreich beschreiben. Neben verschiedenen Käse- und Wurstsorten gab es auch Marmelade und ganz viel Obst. Außerdem bekamen wir Müsli, Joghurts, Brötchen, Brot und Eier. Zu trinken gab es Tee. Wir hätten aber auch jedes andere Getränk haben können. Auf Wunsch bekamen wir zum Nachtisch noch jeder einen Kakao. Am zweiten Tag waren noch andere Gäste in der Pension. An diesem Tag gab es ein Buffet, an dem wir uns nach Belieben bedienen konnten.

Das Café und Restaurant:
Der Treenehof serviert gutbürgerliches Essen und selbstgebackene Kuchen.
Das Restaurant bietet ca. 60 Sitzplätze und die Lohe ca. 20 Sitzplätze. Das Restaurant hat
täglich von 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet. Von Oktober bis März ist es montags geschlossen. Bei unserem Besuch des Treenehofes haben wir immer außerhalb gegessen, daher kann ich nichts über die Qualität des Essens sagen. Die Preise liegen, wie ich der Speisekarte entnehmen konnte, im Bereich des Normalen. Ein weiterer Blick verrät mir, dass
Nordseekrabben mit Rührei, Bratkartoffeln und Salatbeilage, eingelegte Bratheringsfilets mit Bratkartoffeln und Salatbeilage, Matjesfilet „Hausfrauenart“ mit Bratkartoffeln und Salatbeilage, Schollenfilet in Eihülle, mit Speck gebraten, Salzkartoffeln und Salatbeilage, Schweinefilet auf Toast mit frischen Champignons, Zwiebeln, Spargel und Sauce Bernaise, Rumpsteak mit Kräuterbutter, Bratkartoffeln und Salatbeilage, Gurkencremesuppe mit Nordseekrabben, Tomatensuppe mit Gin-Sahnehaube, Kartoffelpuffer mit Apfelmus und Chicken Picks mit Pommes angeboten werden.
An Sonntagen kann man von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Café brunchen. Es gibt warmes und kaltes Buffet mit Kaffee, Tee und Säften.

Der Kontakt:
Fam. Anja Eggers
Herrnhallig 10
25840 FriedrichstadtTelefon: 04881 / 9371 – 0
Fax: 04881 / 9371 – 20
E-Mail: info@treenehof.de

Die Lage und Umgebung:
Eines möchte ich gleich vorwegschicken: Die Lage der Pension ist vielleicht nicht jedermanns Sache. Der Treenehof liegt sehr einsam, umgeben von jeder Menge Wiesen und Feldern an einem kleinen Fluss – der Treene. Von unserem Zimmer konnten wir direkt auf den Fluss und damit auf die gegenüberliegende kleine Stadt (Friedrichstadt) blicken.
Die Pension gehört zum 200-Seelendorf Koldesbüttel, das sich in der Nähe der Stadt Friedrichstadt befindet. Die wiederum gehört zum Kreis Nordfriesland, der sich in Schleswig-Holstein befindet. Bis zur Nordsee sind es von Koldesbüttel etwa 30 km. Als wir ein paar Tage in der Pension verbracht haben, haben wir die Zeit genutzt und haben einen Ausflug nach St. Peter-Ording gemacht. Außerdem haben wir einen Ausflug nach Friedrichstadt gemacht, was lediglich fünf Minuten von der Pension entfernt ist und glücklicherweise auch einige Einkaufsmöglichkeiten bietet.
Zu entdecken gibt es in Friedrichstadt nicht viel. Die kleine Stadt mit lediglich rund 2500 Einwohnern lebt hauptsächlich vom Tourismus. Gegründet wurde die Stadt 1621 von den Holländern. Ein Besuch in Friedrichstadt lohnt sich vor allem im Sommer, denn dann blühen und ranken die Rosen vor vielen Häusern. „Rosenstadt“ wird die Holländerstadt dann auch genannt. Sehenswert sind in Friedrichstadt vor allem die Treppengiebelhäuser an der Westseite des Marktes und die zahlreichen kleinen Grachten, die einen Hinweis auf die Gründungszeit geben. So fühlt man sich fast, als machte man Urlaub in den Niederlanden und nicht in Deutschland. Ansonsten hat die kleine Innenstadt nicht viel zu bieten. Die kleinen Läden bieten Touristen zwar jede Menge Souveniers, wer jedoch richtig Shoppen gehen möchte, der muss schon in die nächste größere Stadt Husum fahren.

Das Parken:
Da wir in der Nebensaison in der Pension gewohnt haben, stellte das Parken kein Problem dar. Auf dem Hof gab es genügend Fläche zum Parken. Sollten jedoch alle Apartments und Hotelzimmer besetzt sein, könnte es schon mal eng mit dem Parken werden.
Meine Erfahrungen und das Fazit:
Leider war der Wettergott nicht sehr gnädig mit uns, als wir das Wochenende auf dem Treenehof verbracht haben. Immer wieder gab es Regen. Doch das konnte unsere Erkundungsfreude nicht mindern. So waren wir den Tag über unterwegs – Städte angucken. Die Abende haben wir, aufgrund von fehlenden Cafés oder Kneipen, im Hotelzimmer verbracht, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Das Zimmer war groß genug, um sich nicht auf die Nerven zu gehen und außerdem sehr gemütlich eingerichtet. An dem kleinen Tisch mit den beiden Sesseln konnten wir am Abend gut sitzen und erzählen. Die Betten waren äußerst bequem – ich konnte jedenfalls sehr gut schlafen. Die Familie Eggers war uns gegenüber sehr aufgeschlossen.
Ich denke, ihr konntet zwischen den Zeilen lesen, dass mir der Aufenthalt auf dem Treenehof sehr gut gefallen hat. Wer sich einen ruhigen Urlaub in der Natur und an der See wünscht, ist auf dem Treenehof jedoch genau richtig. Alles in allem handelt es sich um eine sehr kinderfreundliche, helle und sehr nette Pension.

Die Anreise:
Leider kann man die Pension nur mit dem Auto erreichen, da sie sehr abgelegen liegt. Für die Autofahrer unter euch eine kleine Anfahrtshilfe:
Die meisten Besucher kommen sicherlich von Hamburg über die Autobahn A23 (Hamburg – Heide – Husum). Da die Pension nicht sehr leicht zu finden ist, habe ich eine kleine Wegbeschreibung beigefügt:
Am Ende der A23 weiter geradeaus auf der B5 an Tönning vorbei Richtung Friedrichstadt/Husum fahren. Dem Wegweiser rechts Richtung Friedrichstadt (B202) folgen.
Nach ca. 4 km links in den Ort Koldenbüttel einbiegen. Im Ort die erste Straße rechts Richtung Schwabstedt abbiegen. Über die Bahnschienen Koldenbüttel verlassen. Hinter den Bahnschienen befindet man sich bereits auf der Herrnhallig. Nach ca. 1 km fährt man rechts in den Plattenweg hinein (Wegweiser). Jetzt nur noch ca. 600 m geradeaus und dann rechts auf den Parkplatz.